Baby und Welpe – Zusammenleben mit Hund

schlafendes-baby-mit-welpeFür viele Kinder stehen Haustiere – insbesondere Hunde – oftmals ganz oben auf dem Wunschzettel und auch viele Eltern wünschen sich, dass die eigenen Kinder gemeinsam mit Hunden aufwachsen. Ein Hund als Haustier bringt viele Vorteile mit sich: Sie sind treu und beschützen, senken den Stresslevel und stärken die Familie und den Charakter der Kleinen. Liest man jedoch viele Forenbeiträge zum Thema „Baby und Welpe“, sind viele Eltern verunsichert und entscheiden sich oft gegen einen Welpen. Daher haben wir für euch die sympathische Bloggermama Mirja zum Thema „Leben mit Baby und Welpe“ interviewt.

Im Interview verrät uns Mirja, wie das Leben mit Kind und Hund läuft, welche Herausforderungen damit verbunden sind und wieso sie sich zur gleichen Zeit für ein Baby und einen Welpen entschieden hat. Aber lest selbst:


Leben mit Baby und Welpe

1. Liebe Mirja, stelle dich und deine Familie doch bitte mal kurz vor.

kind-mit-hund-im-waldMein Name ist Mirja (26) und gemeinsam mit meinem Mann Maximilian (26), unserer Tochter Malia (fast zwei) und unserem Husky-Rüden Makani lebe ich in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen. Zu uns gehört auch noch mein Islandpony-Opa Balou. Wir sind eine aktive Familie und verbringen unsere Zeit am liebsten gemeinsam bei ausgedehnten Radtouren, Spaziergängen oder Wanderausflügen in der Natur. Wir sind abenteuerlustig und gerade auf der Suche nach einem Resthof, auf dem wir mit unserer wachsenden Familie und unseren Tieren ein schönes Zuhause gestalten können. Ich bin leidenschaftliche Fotografin und teile unsere Erfahrungen und Gedanken auf Instagram (@mirja.lou) und auch auf meinem Blog.

2. Bei der Vorstellung ein Baby und einen Welpen gleichzeitig großzuziehen fällt vielen besonders ein Substantiv ein: Stress. Wieso habt ihr euch trotzdem für ein Baby und einen Welpen zur gleichen Zeit entschieden?

Das scheint tatsächlich bei vielen die erste Assoziation zu sein und ich höre diese Frage wirklich häufig, auch von anderen, unsicheren Eltern, die eigentlich gern einen Hund wollen. Tatsächlich haben wir das gar nicht so empfunden. Mein Mann und ich wollten schon lange vor dem Kind einen eigenen Hund. Wir beide sind mit Hunden mehr oder weniger aufgewachsen. In unserer ersten gemeinsamen kleinen Dachgeschosswohnung wollten wir jedoch keinen Hund halten. Als mit der Schwangerschaft nach fast vier Jahren in der Stadt auch der Umzug auf’s Land folgte war klar: nun zieht endlich ein Welpe ein. Die Entscheidung fiel damals also tatsächlich mehr für uns als für das Baby. Bedenken hatten wir keine, denn wir haben ein sicheres Netz aus Familienmitgliedern, die uns vorübergehend oder auch dauerhaft unterstützt hätten, wenn irgendetwas nicht funktioniert hätte.
Den Zeitpunkt hat letztendlich der Zufall bestimmt – eine Bekannte hatte Welpen und ich habe mich in einen verliebt – meinem Mann ging es genauso und so kam Makani drei Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin im Alter von neun Wochen zu uns. Tatsächlich kam unsere Tochter bereits zwei Wochen später zur Welt.

3. Es gibt viele Ratgeber und Tipps, wie man das Baby am besten an den Hund heranführt. Wie habt ihr das gemacht? Hattet ihr professionelle Hilfe?

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Nein, über professionelle Hilfe haben wir gar nicht nachgedacht. Wir sind in allen Bereichen unseres Lebens sehr gefestigt und im Vertrauen. Wir beide sind mit Tieren groß geworden und wussten: wenn ein Tier von klein auf mit Kindern aufwächst, dann lernt es die Regeln für das Zusammenleben ganz von selbst bereits ab der Kinderstube. Gleiches gilt für die Kinder. Es gab für uns Grenzen, die selbstverständlich waren und auf deren Einhaltung wir konsequent geachtet haben und es auch heute noch tun. So hat jeder – sowohl Kind als auch Tier – geschützte Bereiche und Möglichkeiten sich zurückzuziehen, jeder darf in Ruhe essen und sagen, wann es zu viel wird. Besonders jetzt im Kleinkindalter ist das ganz wichtig geworden.
Als wir, mit unserer wenige Stunden alten Tochter, aus dem Geburtshaus zurückkamen, war unser Welpe noch bei meinen Eltern. Sie brachten ihn noch am selben Tag wieder zu uns und er durfte von Beginn an Kontakt aufnehmen, schnuppern und auch die Hand oder den Fuß ablecken, dabei sein, aber nicht mit dem Baby spielen. Alles andere fügte sich von selbst. Wir hatten das große Glück, dass Makani mit der Geburt unserer Tochter direkt gespürt hat, dass da nun etwas zartes, bedürftiges ist, worauf auch er Rücksicht nehmen muss.

4. Schlagzeilen wie „Hund beißt Baby“ sind immer wieder in den Medien zu hören. Hattet ihr zu Beginn auch viele Ängste und gab es einen Plan B, wenn der Hund das Kind nicht akzeptiert hätte?

haustier-hund-kleinkindNein, Angst hatte wir nie. Wenn man ein Tier von klein auf kennt und erzieht und einen gutes Verständnis dafür hat, dann kann man sein Tier sehr gut lesen. Es ist jedoch ganz klar unsere Aufgabe, sowohl Kind als auch Hund zu schützen und die jeweiligen Grenzen zu waren. Denn Tiere können nicht sprechen und Kinder brauchen unsere Anleitung und unser Vorbild. Damit ein Hund beißt muss vorher einiges schief gelaufen sein. Kein gesunder Hund, der nicht irgendwelche furchtbaren Erfahrungen machen musste, beißt direkt. Es gibt zahlreiche Kommunikationsmöglichkeiten, die der Hund vorher nutzt – erst wenn man auf all diese nicht reagiert kann es gefährlich werden. Hier ist es an uns, den Hund zu schützen – damit schützen wir letztendlich auch das Kind. Ich möchte soweit gehen zu behaupten, dass kein Kind von einem Hund gebissen wird, dessen Grenzen gewahrt werden.
Einen Plan B gab es natürlich, allerdings mehr für den Fall, dass Kind und Hund uns doch zu viel Arbeit sind. In dem Fall hätte meine Schwiegermutter den Hund vorübergehend oder dauerhaft zu sich genommen. Einen Plan B sollte jeder haben, der sich ein Tier anschafft – ob mit oder ohne Kinder.

5. Gemeinsam mit Kind und Hund lange Spaziergänge in der Natur und gemeinsames Schmusen auf dem Sofa. Das sind wahrscheinlich die Traumvorstellungen von den meisten, wenn man an das gemeinsame Zusammenleben denkt. Wie ist der Alltag mit Baby und Welpe? Welche Herausforderungen, aber auch schöne Momente gibt es? Darf der Hund auch mal mit dem Kinderspielzeug spielen bzw. das Holzspielzeug, die Krabbeldecke etc. ablecken?

der-beste-freund-hund-kindDiese Traumvorstellung kommt der Realität tatsächlich sehr nahe, auch wenn das Schmusen auf dem Sofa mit Kindern vielleicht nicht so ausgiebig ausfällt, wie man es sich vor dem Eltern werden vorgestellt hat. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass der Alltag mit Baby und Welpe sich massiv von dem Alltag mit Kleinkind und Hund unterscheidet. Ein Tag in unserer Familie sah vor einem Jahr komplett anders aus als heute.
Als unsere Tochter geboren wurde, war unser Welpe noch nicht vollständig stubenrein. Wir hatten die zwei Wochen vorher ausgiebig genutzt um Grundkommandos zu üben, Regeln im Haus aufzuzeigen und natürlich die Bindung zu festigen, aber das mit dem Pinkeln hat noch nicht so hundertprozentig geklappt. Glücklicherweise war mein Mann die ersten sechs Wochen nach der Geburt zuhause, so dass immer jemand da war, der mit dem Hund vor die Tür gehen konnte, auch wenn ich gerade mit schlafendem Baby im Arm auf dem Stillsessel festsaß. Unsere täglichen stundenlangen gemeinsamen Spaziergänge waren herrlich – wir haben unsere Tochter fast ausschließlich im Tuch getragen, sodass wir die Hände frei hatten und sie an der frischen Luft schlafen konnte. Das hat mir in den Monaten nach der Geburt sehr viel Spaß gemacht und einen schönen Rhythmus in unseren Tagesablauf gebracht.
Als unsere Tochter ins Krabbelalter kam, fingen Kind und Hund an, richtig miteinander zu spielen. Malia hat sich schlappgelacht, wenn Makani ihre Füße abgeleckt hat oder seine Haare sie im Gesicht gekitzelt haben. Und Makani lag am liebsten neben ihrer Krabbeldecke und hat – man kann es nicht anders nennen – herumgealbert: auf dem Rücken liegend in seine eigenen Pfoten gebissen, ihr sein Spielzeug zugeschoben, sanft ihren Popo angestupst. Das war eine tolle Zeit.
Kinderspielzeug war für unseren Hund von Anfang an Tabu, genau wie ihr Bett oder ihre Krabbeldecke. Das hat er sehr schnell verinnerlicht und er interessiert sich tatsächlich gar nicht für ihre Sachen. Als wir im Urlaub einmal vergessen haben Hundespielzeug mitzunehmen, hat er allerdings in der Nacht zwei ihrer liebsten Holzspielzeuge wortwörtlich geschreddert. Auch so etwas kann passieren.

kind-und-hund-spielen-holzspielzeugJetzt, mit Kleinkind und einem ausgewachsenen, noch leicht pubertären Hund, sieht der Alltag ganz anders aus. Als Malia zu Laufen anfing und nicht mehr im Kinderwagen oder im Tragetuch sein wollte, stießen wir ganz schön aneinander. Der Hund wollte rennen, aber mit Laufanfänger kommt man nicht voran. Eine kurze Zeit lang ist dann immer mein Mann mit dem Hund und ich mit dem Kind rausgegangen. Wir sind aber schnell auf eine Lösung gekommen, die mit Husky ja auch sehr naheliegt: wir fahren nun täglich gemeinsam Fahrrad. Zwischen 5 und 15 Kilometer sind unsere täglichen Runden und Kind und Hund genießen sie gleichermaßen. Wenn wir eine Pause einbauen, in der Malia auch laufen und spielen und der Hund etwas herumstöbern und verschnaufen kann, ist es perfekt. Zuhause sind die beiden zu einem eingespielten Team zusammengewachsen. Malia stellt ihm sein Futter hin, sagt „Sitz“ und dann „Okay“, wenn er fressen darf. Jeden Abend rennen beide wie wild fangen spielend durch unsere Wohnung oder den Garten. Nach dem Aufwachen wird immer zuerst der Hund begrüßt und natürlich weicht er ihr den ganzen Tag kaum einen Schritt von der Seite, ist immer dort, wo sie ist.

zusammenleben-kind-hundJetzt, wo beide die Regeln kennen, dürfen sie sich auch mal gemeinsam in einem anderen Raum aufhalten als wir. Wenn es einem der beiden zu viel wird können wir uns darauf verlassen, dass sie auf sich aufmerksam machen, damit wir die Situation mit ihnen lösen. Das alles ist kein Selbstläufer, das möchte ich ganz klar sagen. Sowohl mit Kind als auch mit Hund muss man immer wieder in Beziehung gehen und ihnen helfen, ihre Grenzen zu wahren und eingreifen, wenn es zu weit geht. Wenn Makani fünf Minuten einer lachenden Malia hinterhergerannt ist, die etwas leckeres zu Essen in der Hand hält (er weiß, dass er da nicht ran darf) und er dann doch zu aufdringlich wird und auf ihr „Nein“ nicht reagiert, dann ist es unsere Aufgabe ihr zu helfen und dem Hund zu sagen, wie er sich verhalten soll. Andersherum müssen wir unserer Tochter erklären, dass es dem Hund weh tut, wenn sie ihn am Fell zieht oder auf seine Rute tritt.

6. Ein Hund kann Naturverbundenheit, Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl bei Kindern fördern und vor allem zu einem richtigen Freund werden. Welche Vorteile siehst du im gemeinsamen Aufwachsen mit Tieren?

kind-und-hund-im-waldDas habt ihr bereits sehr treffend beschrieben und ich würde nur die Reihenfolge umdrehen. Ja, ein Hund ist ein sehr guter Freund. Das ist für mich das schönste daran, dass beide gemeinsam aufwachsen. Makani liebt sie bedingungslos, (be-)wertet nicht, enttäuscht sie nicht und ist immer für sie da – nicht immer gelingt all dies uns Menschen. Er ist ein so fester Anker in ihrem Leben, gibt ihr Sicherheit und Selbstvertrauen. Das wird für immer tief in ihr verwurzelt sein und sie wird ihn immer in ihrem Herzen tragen und niemals vergessen. Das finde ich wunderschön.
Ich sehe an unserer Tochter, dass das Aufwachsen mit einem Tier einem Kind so viel Selbstbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Sicherheit geben kann. Sie ist Tieren und Menschen gegenüber wahnsinnig aufgeschlossen, geht mutig aber zurückhaltend auf alle Tiere zu und lässt sich voll auf sie ein. Oft sieht man bei Kindern zwei Extreme: Angst oder Distanzlosigkeit gegenüber Tieren. Wenn ein Kind mit Tieren aufwachsen kann, dann erlernt es einen ganz selbstverständlichen und souveränen Umgang mit ihnen.
Verantwortung lernt ein Kind durch ein Tier natürlich auch. Jedoch ist es ganz klar unsere Aufgabe, uns um das Tier zu kümmern. Diese Verantwortung dürfen wir keinem Kind auflasten. Ich finde wichtig, dass ein kleines Kind immer mithelfen darf, aber nie muss. So behält es die Freude daran. Dass man sich um ein Tier immer kümmern muss prägt sich durch unser Vorbild ein, nicht unbedingt dadurch, dass das Kind es immer selbst tun muss.

7. Zur letzten Frage: Wenn du noch mal vor der Situation stehen würdest, einen Welpe gleichzeitig neben dem Neugeborenen aufwachsen zu lassen, würdest du die Entscheidung wieder so treffen?

Lustig, dass du diese Frage stellst, denn genau vor dieser Überlegung stehen wir gerade. Wir erwarten im kommenden Frühjahr unser zweites Kind und denken schon lange, dass Makani ein vierbeiniger Spielgefährte gut tun würde.
Ja, wir würden die Entscheidung wieder genau so treffen. Allerdings würde ich beim zweiten Mal den Welpen zu einem früheren Zeitpunkt in der Schwangerschaft holen – es hat deutlich Vorteile, wenn der Hund stubenrein ist und schon viele Regeln beherrscht, wenn das Baby zur Welt kommt. Ein optimaler Zeitpunkt wäre für mich persönlich ab Mitte der Schwangerschaft bis spätestens sechs Wochen vor der Geburt. Natürlich immer mit einem Backup oder Plan B.
Für uns steht nun allerdings noch die Überlegung an, ob es ein Welpe sein muss oder auch ein junger Hund aus dem Tierschutz sein darf und ob wir warten, bis wir unseren eigenen Hof gefunden haben.

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Wir bedanken uns herzlich bei Mirja für das tolle Interview! Falls ihr noch mehr von ihr und ihrem Leben erfahren möchten, schaut mal auf ihrem Blog und ihrem schönen Instagram-Account vorbei. :)


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Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Zusammenleben von Kind und Hund gemacht? Gab es besonders schöne oder lustige Momente? Könnt ihr euch ein Zusammenleben mit Welpe und Baby vorstellen?

Das HOBEA-Germany Team wünscht eine schöne gemeinsame Zeit  – ob mit Kind und Hund – einfach im Kreis eurer Liebsten.

Einschulung – Tipps für den Schulanfang

einschulung-schultüteWelche Grundausstattung muss für den Schulanfang besorgt werden? Wie wird der Einschulungstag gestaltet und was steckt man in die Schultüte? – Ein guter Schulstart beginnt nicht erst mit dem ersten Besuch in der Schule.

Der Schulbeginn ist für die ganze Familie ein besonderes und aufregendes Event. Bevor die Kinder das erste Mal in die Schule gehen, kann dafür gesorgt werden, dass den Kindern der Schulstart leichter fällt und alles Wichtige bereits besorgt ist. Mit der richtigen Vorbereitung gelingt der gelungene Start in die Schulwelt.

Viele Knirpse starten in diesen Tagen in den sogenannten „Ernst des Lebens“- die Einschulung steht vor der Tür. Die meisten Kinder stehen der Schule und dem damit verbundenen Lernen positiv und neugierig gegenüber. Sie sind gespannt auf das, was vor ihnen liegt und freuen sich auf den unbekannten Lebensabschnitt.
Der Schulbeginn ist für viele Kinder aber auch ein Abschied, denn sie müssen sich vom gewohnten Kindergartenalltag, den bekannten Gesichtern von Spielgefährten und Erzieherinnen lösen. Auch stehen sie als Schulkind ganz neuen Regeln und Anforderungen gegenüber, welchen sie gerecht werden müssen. Sobald der Übergang bewältigt ist, findet sich das Kind schnell in seiner Rolle als Schulkind wieder, worauf es darüber hinaus meistens sehr stolz ist.

Was ist beim Schulbeginn zu beachten?

Der Schulbeginn ist nicht nur mit Gedanken und Änderungen in den Lebensumständen verbunden, sondern wirkt sich darüber hinaus auch auf das Familienbudget aus. Denn so ein kleines Schulkind benötigt ganz schön viele neue Dinge, um den Schulalltag zu meistern. Wir haben daher eine Checkliste zusammengestellt, was für einen guten Schulstart und den Schuljahreswechsel alles notwendig ist.

Checkliste Schulausstattung für Zuhause

Für Hausaufgaben und Co. muss dem Kind selbstverständlich eine angenehme „Arbeitsatmosphäre“ geschaffen werden. Gerade um Rückenproblemen und Verspannungen vorzubeugen empfiehlt es sich daher, einen passenden, höhenverstellbaren Schreibtisch und Schreibtischstuhl vorab zu besorgen. Aber Achtung: Isolation ist für kleine ABC-Schützen nicht empfehlenswert, denn diese möchten meistens in der Nähe von Mutter und Vater sein, wenn sie ihre Aufgaben erledigen.

Neben Schreibtischstuhl und Schreibtisch sind darüber hinaus auch die folgenden Utensilien im Kinderzimmer bzw. dem festen Lernort von besonderer Bedeutung:

  • Schreibtischlampe (gerade im Herbst und Winter besonders wichtig um die Augen des Kindes zu schonen)
  • Bücherstütze
  • Schreibtischunterlage, damit der Tisch nicht unter Wasserfarben und Co leiden muss
  • Stiftebecher
  • Papierkorb
  • Locher
  • Duden und Bücher, die das Lesen lernen unterstützen
  • Platz zur Ablage/Regal (Ordner, Ablagelkörbe)
  • Taschenrechner (Je nach Alter/ Schuljahr)

Checkliste zum Schulanfang

federmäppchen-schulbeginnDie Grundausstattung ist natürlich zunächst einmal der Schulranzen bzw. Rucksack. Dieser soll nicht nur dem Kind gefallen, sondern auch den Rücken des Kindes schonen. Ergonomische Träger und Rückenpolster sind hier besonders wichtig, denn bei längeren Schulwegen darf der Rucksack nicht als Laster empfunden werden. Eine allgemein gute und robuste Verarbeitung ist besonders relevant, denn der Rucksack will schließlich auch befüllt werden. Zusätzlich ist zu beachten, dass man den Schulrucksack in unterschiedliche Kategorien einteilt:

Der Schulranzen

Dieser ist für Grundschüler die beste Wahl, da sich diese noch im Wachstum befinden. Der Schulranzen verfolgt hohe gesundheitliche Aspekte und sollte sich beispielsweise an den Rücken des Kindes anpassen, nirgendwo drücken oder schleifen. Außerdem sollte der Ranzen gepolsterte Träger für einen höheren Tragekomfort mitbringen und zusätzlich eine ausreichende Bewegungsfreiheit ermöglichen. Auch ist der Schulranzen ideal für die ersten Berührungen mit dem Straßenverkehr ausgelegt. Meist sind sie sehr kindgerecht mit bunten Mustern versehen und zusätzlich mit Reflektoren ausgestattet um einen gefahrlosen Schulweg bei allen erdenklichen Witterungsbedingungen zu ermöglichen.

Der Schulrucksack

Die Schulrucksäcke sind eher für heranwachsende Jugendliche, aber auch Erwachsene in Studium und Beruf geeignet. Schulrucksäcke kommen dem Wunsch nach einem klassischeren, gedeckteren Design entgegen und bestechen mit Funktionalität. Laptopfächer oder besonders abgedichtete Fächer für Getränke und Co. sorgen für einen problemlosen Transport aller essentiellen Gegenstände.

Die Schultasche

Diese wird meist wegen der Optik statt des Komforts ausgewählt. Gerade die Damenwelt erfreut sich über diese modische Transportmöglichkeit. Eine Schultasche ist für einen Grundschüler selbstverständlich undenkbar. Der Knirps ist hier einer zu hohen einseitigen Belastung ausgesetzt. Bei falscher, seitlicher Belastung müssen Kinder das Gewicht der Tasche durch eine gekrümmte Körperhaltung ausgleichen, was langfristig zu Haltungsschäden führen kann. Die Taschen sollten daher nur von Mama und Papa getragen werden.

Da der Ranzen auch befüllt werden muss, empfiehlt sich der Kauf folgender Gegenstände:

  • Hefte (hier werden von den Lehrern unterschiedliche Anforderungen gestellt- vorm Kauf am besten nachfragen)
  • Schnellhefter in verschiedenen Farben
  • Aufgabenheft (für die täglichen Hausaufgaben oder Besorgungen)
  • Ordner
  • Mäppchen (in der Grundschule sollte man, um Ordnung zu gewährleisten, zu einem klassischen Federmäppchen greifen)
  • Füller (Gerade für Kinder, die das Schreiben erst erlernen müssen ist der Füller das ideale Schreibgerät, da es flüssig und druckfrei schreibt. Bleistift und Kugelschreiber hingegen sind für die ersten Schreibversuche zu hart.)
  • Patronen, Tintenlöscher
  • Bleistift
  • Buntstifte
  • Spitzer
  • Radiergummi
  • Filzstifte
  • Ggf. Wachsmalstifte
  • Ggf. Marker
  • Ggf. Fineliner
  • Malkasten und Pinsel (Wasserfarben für den Kunstunterricht, evtl. auch Deckfarben)
  • Zeichenmappe (meist DIN A3)
  • Lineal (bei älteren Schülern auch Geo-Dreieck oder Zirkel)
  • Schere
  • Ggf. Tacker/ Büroklammern
  • Klebstoff bzw. Klebestift
  • Brot-Dose
  • Behälter für Getränke
  • Evtl. Namensetiketten
  • Sporttasche/ Turnbeutel (und dementsprechend auch Sporthose, passendes T-shirt und Sportschuhe)
  • Geldbeutel

Checkliste zum Download


selbstgebastelte-schultüte-einschulung

Die Einschulung

Die Einschulung wird heutzutage immer noch sehr festlich zelebriert. Viele Schulen geben sich bei den Willkommensfesten größte Mühe. Unverzichtbarerer Bestandteil ist, neben der aufgeladenen Kamera, auch die gut bestückte Schultüte. Diesen Brauch gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert. Damals wurde sie Zuckertüte getauft und viele Kinder waren der Auffassung, diese stamme vom „Zuckertütenbaum“, welcher in den Kellern der Schulen stehen würde.

Die Schultüte kann man als fertiges Exemplar kaufen- allerdings kann man sie natürlich auch basteln. Dies garantiert außerdem, dass das Kind ein individuelles Stück bei der Einschulung dabei hat. Diverse Shops bieten auch die Fertigung einer personalisierten Schultüte, beispielsweise mit Namenszug, an. Damit spart man am Zeitbudget und stellt sicher, dass das Kind ein Unikat mit zur Einschulung trägt.

Was gehört in eine Schultüte?

Wer die Schultüte befüllt, erwartet als Reaktion natürlich strahlende Kinderaugen. Der Inhalt sollte sehr persönlich sein, zum Anlass passen und auch den kindlichen Ansprüchen gerecht werden. Hier einige Tipps für den Inhalt einer Schultüte:

1. Der Glücksbringer

Zum Schulanfang sind Glücksbringer stets ein beliebtes Geschenk, denn Glücksbringer spenden Trost und verdeutlichen die Anwesenheit der Eltern – auch wenn diese körperlich nicht da sein können. Man gibt ihnen z. B. mit einem Bärchen nicht nur ein Stofftier als Anhänger für das Mäppchen oder den Ranzen mit, sondern auch einen liebevollen Begleiter für den Schulweg.

2. Familienfotos

Viele befüllen die Schultüte auch mit Lesezeichen oder individuell gestalteten Puzzeln, welche beispielsweise aus einem Familienfoto bestehen. Auch Fotos des Kindes mit Freunden können sich dafür ideal anbieten. Derart persönliche Geschenke erleichtern dem Kind den Schulstart enorm und zeigen zusätzlich, wie viel einem das Kind bedeutet.

3. Praktische Dinge

Auch können nützliche Gegenstände verschenkt werden, wie beispielsweise besonders schön gestaltete Spitzer, bunte Haarspangen und Haarbänder oder auch besondere Stifte und Stempel. Gerade weil frisch eingeschulte Kinder der Schule noch besonders positiv gegenüber stehen, werden sie sich auch über kindliches, buntes Briefpapier oder Poesiealben freuen können, denn diese bieten die Möglichkeit, erste Schreibkenntnisse sofort umzusetzen. Bücher für Leseanfänger, Rätselhefte oder Hörspiele fördern die Kinder und sind auch ein beliebter Inhalt für die Schultüte.

4. Spielzeug

Natürlich darf auch in der Schultüte das Spielzeug nicht fehlen, denn im Alter von sechs oder sieben Jahren gehört dies noch zu den größten Freuden des Kindes. Knete ist beispielsweise immer ein sehr beliebtes Geschenk, genauso wie Flummis, Sammelkarten aus den aktuellen Trend-Serien. Aber auch Springseile, Bälle in allen Größen, Kreide für Hüpfkästchen oder Gummitwist sind gut geeignet, da mit den Sachen gleich in den großen Pausen gespielt werden kann.

 5. Süßigkeiten

Im Idealfall werden alle Präsente einzeln schön bunt und kindgerecht verpackt. Die Zwischenräume können dann mit Schokolade, Buchstabenkeksen, Bonbons etc. aufgefüllt werden. So macht das Auspacken gleich doppelt Spaß und Süßigkeiten gehören zu dem Event einfach dazu.

Liste zum Download: Ideen Inhalt Schultüte


kreidetafel-einschulung-mädchen-mit-schultüteAbschließend ist festzuhalten, dass das Kind ab der Einschulung jeden Tag ausgeruht und fit in die Schule starten sollte. Es ist also von oberster Priorität, dass es genügend Schlaf bekommt und gesunde Nahrung zu sich nimmt.
Auch sollte Kindern nicht von „dem Ernst des Lebens“ erzählt werden oder den harten und strengen Zeiten, die jetzt auf das Kind zukommen. Schlechte Erinnerungen an die Schulzeit sollte man unbedingt für sich behalten und auch übertriebene Vorsicht in Bezug darauf ob Lehrer und Mitschüler auch besonders nett sind, ist unangebracht. Ganz entspannt im Voraus mit dem neuen Lebensabschnitt des Kindes umgehen, dann kann sich das Kind weiterhin freuen und möglichst wenig aufgeregt in das neue Schulleben starten!


fragezeichenHabt ihr Tipps für die Einschulungsfeier und den Inhalt der Schultüte? Wie ging oder geht es eurem Kind kurz vor dem Schulstart?
Das HOBEA-Germany Team wünscht eine wunderschöne Einschulung, viel Spaß im neuen Leben und hoffentlich wenig Nervosität an dem großen Tag!

Die Trotzphase – Heulkrampf an der Wursttheke: so geht man damit um!

Kind guckt sich Schokolade im Supermarkt an und sitzt dabei im EinkaufswagenEin zweijähriges Kind- die Schokobrötchen und ein „NEIN!“ der Mutter- das ist das dunkelste Szenario, was sich viele Eltern ausmalen können…
Alle Eltern kennen es- viele regen sich auf. Der Puls schießt beim dritten Heulkrampf wegen Keksen und stundenlangen Diskussionen mit dem, sich auf dem Boden wälzenden Kind, dass es bitte aufstehen möge, in gefühlt lebensbedrohliche Höhen. Mit dem Kopf durch die Wand, denn ich habe Recht und Mama auf keinen Fall- das standardmäßige Lebensmotto des Kleinkindes in der Trotzphase.
Doch wie geht man mit der Trotzphase um? Ständiges Ausbremsen oder einfach mal eigene Erfahrungen sammeln lassen? Ruhe bewahren- aber wie? Ablenken oder Nachgeben? Und was steckt denn eigentlich hinter diesem völlig normalen Verhaltensmuster?

Woher kommt das Trotz-Verhalten? – Gibt es die Trotzphase schon bei Babys?

Erstmal zu Beginn liebe Eltern: Ihr seid nicht alleine! Die Hintergründe der Trotzphase liegen selbstverständlich in der kognitiven Entwicklung des Kindes. Die unumstößliche „mit dem Kopf durch die Wand“-Politik des Kindes kommt auch nicht dadurch zustande, dass das Kleinkind plötzlich seine sadistischen Züge entdeckt hat und die Eltern um den Verstand schreien möchte, sondern resultiert aus dem Umstand, dass es zu der Entwicklung des Selbstbewusstseins kommt. Dies ist ein äußerst wichtiges Entwicklungsstadium und muss auch irgendwie positiv beurteilt werden. Die Phase tritt meist zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat ein und dauert durchschnittlich ca. zwei Jahre. Den Höhepunkt erreicht sie zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr. Zur Beruhigung: Sie geht auf jeden Fall wieder vorbei, auch wenn man es zuerst nicht glaubt und sich mental auf jahrelange Qual vorbereitet.
Nicht nur das Selbstbewusstsein entwickelt sich während dieser, für Eltern, anstrengenden, unangenehmen und schwierigen Phase, sondern auch die ganze, eigene Persönlichkeit kommt durch das nervenaufreibende Verhalten zustande. Das Kind hat gemerkt, dass es viel gelernt hat- es saugt die Umwelt auf, wie ein kleiner ausgetrockneter Schwamm. Zeitgleich stellt es jedoch immer wieder fest, dass es an seine Grenzen stößt. Diese will es austesten- leider auf Kosten der geschundenen Nerven der Eltern. Es versteht zwar kleinere Zusammenhänge, bringt aber nur geringe Auffassung für übergeordnete Konstellationen auf- so beispielsweise dass das Zu-Bett-Gehen täglich zur gleichen Zeit abläuft oder eben auch, dass Mama nicht den gesamten Inhalt der Backwarentheke aufkaufen kann und möchte.
Kinder rebellieren außerdem nicht aus Hass oder anderen, schrecklichen Gesichtspunkten, sondern leben ihr wildes Gemüt nur bei Menschen aus, in dessen Umgebung sie sich wohl fühlen- also noch ein positiver Aspekt zu Gunsten der Eltern-Kind-Bindung.
Dem Toben und der Raserei stehen viele Eltern verzweifelt gegenüber, denn das Kind grenzt sich einerseits gegen die Eltern ab, braucht auf der anderen Seite in dieser Phase besonders viel Zuwendung und Liebe. Es hat einfach keinerlei Kontrolle über seine Emotionen und bekommt daher auch keine Chance über seine Gefühlsausbrüche zu walten.

Der typische Trotzanfall bei Kindern

Der Trotzanfall folgt meist einer stereotypischen Choreographie mit kleineren Variationen.
In der Regel beginnt alles mit dem Wunsch des Kindes, welcher aber nicht erfüllt wird- entweder weil Mama Nein sagt oder weil das Kind es eben aus eigener Kraft nicht schafft,Junge stützt die Hände aufs Kinn mit trotzigem Blick- die Trotzphase das Gewünschte zu realisieren. Das Erlebnis des Scheiterns erzeugt Wut in dem kleinen Kinderkopf, welche dann üblicherweise mit ausfallenden Reaktionen wie Schreien, Heulattacken, auf dem Boden wälzen, wildem um sich treten und strampeln ausgelebt wird. In der Regel beruhigt sich das Kind im Anschluss relativ schnell, fährt herunter und akzeptiert, dass es nicht alles haben und aktuell auch nicht durch die eigene Kraft erreichen kann. Manchmal beruhigt es sich auch einfach nur, weil es körperlich vollkommen erschöpft ist- aber: es beruhigt sich in jedem Fall irgendwann, früher oder später.

Wie geht man mit einem Trotzkind um? Hier unsere Tipps!

Zuerst die schlechten Nachrichten: die Trotzphase kann man leider nicht gekonnt durchgehend umschiffen- sie tritt ein. Zu den guten Nachrichten: man kann in der Situation des Anfalls einige kleinere Verhaltensregeln befolgen, die den Anfall des Trotzkindes abmildern und schneller zum Auslaufen bringen.

  • Typischer Anfall beim Einkaufen in der Süßwarenabteilung? Das Kind möchte den Einkaufswagen mit sieben Packungen Schokolade, neun Packungen Törtchen und zwölf Packungen Chips beladen, weil das zu einer ausgewogenen, gesunden Kinderernährung natürlich dazu gehört oder weil die Süßigkeiten Verpackungen einfach so schön bunt sind? Um einen Tobsuchtsanfall zu umgehen kann man die Süßwarenabteilung einfach gekonnt auslassen. Einfach den längeren Weg durch die Waschmittelabteilung wählen- hier ist das Risiko deutlich geringer, dass das Kind sich plötzlich für Hygieneprodukte begeistert und mehrere Kilo Waschmittel kaufen will. Man muss auch bei den ewigen Diskussionen beim Einkauf stets im Hinterkopf behalten, dass das Kind die rationalen Gegenargumente nicht vollständig begreift. Wichtig bleibt jedoch, dass man, in der Situation ruhig und sachlich mit dem Kind spricht, egal wie sinnlos es in dem Moment erscheint
  • Keine wilden (und im Zweifelsfall lautstarken) Machtspielchen mit dem Kind zulassen. Man muss, trotz eventuellem Widerwillen, ganz ruhig und entspannt auf das Trotzkind einreden- Zähne zusammenbeißen ist hier gefragt. Sollte es gar nicht anders gehen, sollte man mit dem Kind den Kriegsschauplatz verlassen und die Umstehenden um Verzeihung bitten. Vielen ist die Situation peinlich. Aber regt euch nicht über verständnislose Blicke auf- diejenigen müssen da eventuell auch noch durch.
  • Ablenkung hilft immer:  z. B. ein buntes Holzspielzeug, ein Bilderbuch oder das Lieblingsstofftier. Aber auch lustige Grimassen oder lautes Singen können das Kind innerlich beruhigen und von dem eigentlichen Gegenstand des Zorns ablenken. Mit etwas Glück ebbt der Anfall ab.
  • Was braucht das Kind? Manche Kinder brauchen während der Trotzattacke Zuneigung und eine sanfte Umarmung. Andere macht dieses Verhalten nur noch wütender, da sie sich dann unverstanden und hilflos fühlen. Learning by doing- das kann man nur herausfinden, indem man die möglichen Optionen einfach austestet. Irgendwann hat man das richtige Vorgehen raus und kann auf diese Art weiter machen.
  • Wenn der kleine Trotzkopf erneut durchdreht, aber zu Hause, kann man sich auch die Einsamkeit zu Nutzen machen und einfach das Zimmer verlassen. In der Abgeschiedenheit merkt das Kind meist recht schnell, dass die Zimmerwand sein Schreien und auf dem Boden wälzen weniger aufregt als Mutter oder Papa. Hier ist jedoch zu beachten, dass die Trotzphase manchmal derart uferlos um sich greift, dass Kinder anfangen sich selbst zu verletzen. Sollte so etwas schon einmal vorgekommen sein, sollte man das Kind auch nicht unbeaufsichtigt toben lassen, sondern sich um dessen Beruhigung bemühen
  • Grenzen und Freiheiten klar abstecken und in klaren, unmissverständlichen Sätzen formulieren. Auch sollte man dem Kind Mitspracherecht einräumen, um ihm so zu zeigen, dass es bestimmte Dinge selbstständig entscheiden darf.

Kind will mit Legoklötzen spielen, mama ist aber dagegen, Kinder in der TrotzphaseWichtig ist auch: Konsequenz. Wenn das Kind in der einen Situation Zustimmung erhält, in der Gleichen an einem anderen Tag aber nicht, wird es verwirrt sein und sicher rot sehen. Auch darf man dem Kind nicht alles untersagen aber auch nicht alles durchgehen lassen. Mit Papas Schuhen und Hemd nachts allein auf die Straße? Geht, ganz klar, nicht. Alte, unbrauchbare T-Shirts bemalen? Kann man durchgehen lassen. Hier ist es ganz klar, dass Grenzen aufgezogen werden müssen. Als goldene Regel gilt: Man darf die Gefühle des Kindes nicht ignorieren und sollte ihm zeigen, dass man sein Verhalten ernst nimmt. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass man beispielsweise riskante Vorhaben verbietet, andere, harmlose jedoch durchgehen lässt.


fragezeichenWas sind eure Tipps für den Umgang mit Trotzkindern? In welchem Alter hat euer Kind getrotzt und habt ihr besonders ausgefallene Erlebnisse mit Trotzkind, die ihr mit uns teilen möchtet?

Das Team von HOBEA-Germany wünscht viel Entspannung trotz Trotzkind und die schwierige Phase möge schnell vorüber gehen!