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Stillen auf Reisen – Tipps für die Stillzeit

Sommerbabys – für die kommenden Wochen prognostizieren die Wetterfrösche tropische Hitzewellen. Gerade frischgebackene Mütter stellen sich bei diesen heißen Temperaturen die Frage, wie sie den Alltag bei heißem Wetter für sich und ihr Baby angenehmer machen können. Passende Bekleidung wie Stilltops und Stillbikinis sorgen u.a. für einen entspannten Sommergenuss mit Baby!

Die schönste Zeit des Jahres steht bereits in voller Blüte. In den kommenden Wochen sollen Temperaturen oberhalb der 30 Grad Marke auch das tendenziell eher graue Deutschland bereichern. Badeseen, Strand und Meer schreien bei diesen Aussichten praktisch nach Gesellschaft.
Der erste Sommer mit Baby sollte für die Eltern eigentlich zum schönen, abenteuerlichen Erlebnis werden, aber es bereitet vielen Eltern Kopfzerbrechen und Sorgen. Nicht nur die schweißtreibende Hitze kann dem Baby zu schaffen machen, sondern auch die Beklemmung das Kind in der Öffentlichkeit zu stillen. Öffentliche Ignoranz, Stillverbote, abgetrennte Fütterungsräume (sogenannte „Still-ins“) in fremden Ländern und befremdliche Blicke fördern die Unsicherheit der Mütter.

Wie soll man den lang ersehnten Sommerurlaub mit Stillbaby gegenüberstehen – Grund zur Freude oder eher zur Verzweiflung?

Stillverbot in der Öffentlichkeit

Gerade in konservativen Ländern wird das Stillen nicht gerne gesehen und oftmals mitmama-stillt-baby verständnislosen Blicken und teilweise sogar Verweisen aus öffentlichen Einrichtungen, wie Cafés, Restaurants oder Bars, abgestraft. In der Vergangenheit sind gehäuft Debatten ausgebrochen, wie mit dem Stillen umgegangen werden soll, wobei es absolut unverständlich erscheint, dass das Natürlichste in der Entwicklung des Menschen untersagt werden soll. Beispielsweise in Dänemark wurden Frauen bereits aus Cafés verwiesen, mit der Bemerkung, das Stillen sei unappetitlich anzusehen. Jedoch ist Stillen eine normale Babyernährung und Erwachsenen müssen sich ebenfalls nicht beim Essen verstecken. Eine gesellschaftliche Doppelmoral – auf der einen Seite wird die ursprüngliche Ernährung als gut und gesund bewertet, aber auf der anderen Seite wird Müttern beim Stillen in der Öffentlichkeit das Leben schwer gemacht.

Man stellt sich zwangsläufig die Frage, warum gegen das öffentliche Stillen eine so große Kritik erhoben wird. Ist eine Brust obszön? Ist das Stillen zu offenherzig? Wohl eher nicht, denn mit einem vernünftigen Stilltop und einer sorgsamen Technik ist kaum zu erkennen ob das Baby im Arm schläft oder gesäugt wird. Profi-Stillmamas schaffen es sogar, das Baby im Gehen zu füttern, während es in einem Tragetuch liegt- wahres Können und klappt meistens vollkommen ungesehen.

Interessant: Nackte, laszive Frauen in Fernsehen, auf hausgroßen Plakaten oder grinsend von den Zeitschriftencovern sind nicht obszön? Seltsame Welt!

Auch in Urlaubsorten wie Hongkong, Japan oder Großbritannien sollte man sich als Mutter auf skeptische Blicke einstellen- und im Idealfall gekonnt ignorieren. :-)
Glücklicherweise gibt es in manchen Ländern Gesetze, die es bestrafen, wenn man Frauen am Stillen hindert oder diese diskriminiert. Hierfür sind Australien oder Schottland gute Beispiele, da hier die Rechtslage Frauen unterstützt. In Deutschland hingegen sieht das Gesetz leider so aus, dass die Besitzer von Cafés, Restaurants und Co. das Stillen aufgrund des Hausrechts untersagen dürfen.

Die Vorzüge des Stillens auf Reisen

Nunmehr sind die klaren, gesundheitlichen Vorzüge des Stillens im dunklen Kämmerlein bekannt: Mutter Natur hat hier wieder einmal wahre Genialität bewiesen und eine perfekte Komposition zusammengestellt, die die geistige und körperliche Entwicklung, den Wachstum, die Abwehrkräfte und den Infektionsschutz beim Baby fördert. Außerdem schützt man durch’s Stillen das Kind vor späteren Gewichtsproblemen, da durch die begrenzte Verfügbarkeit das Risiko einer Überfütterung minimiert und durch das, in der Milch enthaltene Hormon, Leptin, dem Körper des Säuglings rechtzeitig signalisiert wird, wann es satt ist. Weitere Vorteile könnt ihr in unserem Blogbeitrag zum Thema „Alleskönner Muttermilch? – Wissenswertes rund um’s Stillen“ nachlesen.

Und das Loblied für die Muttermilch reißt nicht ab, denn auch auf Reisen muss man so manche Vorzüge im Blick haben:

  • Stillunterhemden und Stilleinlagen sparen, im Gegensatz zu Fläschchen, Vaporisator, Milchpulver und Co. Platz für die wirklich benötigten Dinge im Koffer.
  • Infektionsschutz durch Muttermilch – wer will darauf gerade im Urlaub, umgeben von Fremden, vielleicht sogar nicht-deutschsprachigen, Ärzten verzichten?
  • Milch to go! Muttermilch ist quasi immer griffbereit: der Strandtag wird nicht vom hungrigen Baby unterbrochen- Stilltop auf und das Baby kriegt alles, was es braucht.
  • Das Baby schlägt kaum aufs fein kalkulierte Reisebudget. Während ein Baby im ersten Jahr Säuglingsnahrung schätzungsweise im Gegenwert von rund 900 Euro konsumiert und dementsprechend auch die Urlaubskasse belastet, haben stillende Mamas höchstens die Kosten für ein schönes, bequemes Stillunterhemd zu tragen- bleibt mehr für den Lieblingsitaliener. :-)
  • Der Flüssigkeitshaushalt des Babys kommt auch bei extremer Hitze nicht ins Wanken, wenn diese voll gestillt werden. In der Muttermilch ist alles enthalten, was das Baby zum Leben braucht- durch die selbstregulative, „superheldenartige“ Funktion der Muttermilch, kann der Wassergehalt auf etwa 88 % steigen. Dies ist von der Bedürfnislage des kleinen Spätzchens abhängig und gerade bei extremer Hitze besonders wichtig.
  • Wasser Abkochen und die Sorge um verschmutztes Trinkwasser, hygienische Aspekte und daraus resultierenden Erkrankungen sind irrelevant, da weitergehendes Füttern entfällt.

Muttermilch – der Gigant der Natur – auch im Urlaub!

Diskret Stillen mit einem Stilltop

Eine Lösung des Dilemmas ist mit einem praktischen und zeitgleich auch bequemen Stilltop gefunden- denn dies ermöglicht diskretes Stillen und schützt zeitgleich vor neugierigen Blicken, stilltop-von-hobea-schwarzda man die Brust weiterhin verdecken kann. Schadstofffreie und zugleich ansprechende Stilltops findet Mama direkt im Webshop von HOBEA-Germany. Die Stilltops sind in den Farben weiß und schwarz erhältlich und dank der flexiblen Passform auch ideal als Stillunterhemd tragbar.

Außerdem kann man sein Baby, dank der einfachen Handhabung des Stilltops, immer und überall anlegen. Da viele Ratgeber während des Urlaubs das sogenannten „Cluster Feeding“ empfehlen, was bedeutet, dass man das Kind immer dann füttern soll, wenn es eben möchte, ist dies während der Sommerzeit auf Reisen besonders zu beachten.

Hitze und Baby – 10 Dinge, die man bei warmen Temperaturen beachten sollte

Zu guter Letzt noch zehn kurze Tipps, abseits von Stillproblemchen, ignoranten Mitmenschen und der passenden Stillbekleidung.
Große Hitze bereitet nicht nur Erwachsenen Probleme, sondern die Zwerge trifft es meist noch schlimmer. Diese werden unruhig, quengelig und schlafen oftmals schlechter. Einige hilfreiche Tipps können so manches Babyleben in den Sommermonaten deutlich erleichtern:

  1. Das Kleine richtig kleiden: schön luftig in leichten Baumwollmaterialien- von Synthetik sollte man eher Abstand halten.
  2. Mützchen ist Pflicht! Dieses schützt Nacken und Gesicht vor zu starker Sonneneinstrahlung.
  3. Achtung bei Planschen im Planschbecken, See oder Meer! Babys können die Körperwärme erst ab dem zweiten Lebensjahr selbstständig regulieren, weshalb sie bei einer kühlen Wassertemperatur leicht auskühlen.
  4. Mittagshitze meiden! Zwischen 12 und 14 Uhr ist es am heißesten und die UV- Strahlung ist deutlich höher als morgens oder nachmittags.
  5. Die richtige Sonnencreme: Babys haben anfangs eine dünne, empfindliche Haut, daher sind viele handelsübliche Sonnencremes zu aggressiv. Hier empfiehlt es sich in einem speziellen Fachgeschäft oder in der Apotheke ein babygerechtes Produkt zu erwerben. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist ebenfalls wichtig
  6. Kurz einkaufen gehen, wenn das Baby im Auto schläft? Klares Nein! Das kann im Sommer lebensgefährlich sein!
  7. Schlaf ist auch im Sommer notwendig. Am besten schlummert das Kleine bei einer Raumtemperatur von 16 bis 20 Grad. Klimanlagen machen schnell zu kühl und krank. Die Zimmertemperatur lässt sich beispielsweise mit feuchten Handtüchern, oder geschlossene Vorhänge regulieren.
  8. In den Sommermonaten schläft es sich besser ohne zusätzlich wärmende Stoffe wie Angora, Vlies oder dicke Daunendecken.
  9. Cool im Kinderwagen: An Kinderwagen oder Buggy einfach ein zusätzliches Sonnensegel anbringen, damit auch hier das Kind vor der sommerlichen Hitze geschützt ist.
  10. Sonne, Sonne, Sonne… auch für’s Baby? Lieber nicht, denn die Babyhaut ist zu zart für starke UV-Einstrahlung. Der Schatten tut dem Spätzchen viel besser und auch Mama oder Papa bekommen im Schatten eine hautschonende, leichte, natürliche Sommerbräune- denn Studien zufolge bekommt man auch im Schatten noch 30 bis 40 % der UV-Strahlung ab.

fragezeichen

Habt ihr Erfahrungen zum Thema Stillen auf Reisen? Ist der Sommerurlaub mit Stillbaby bereits geplant? Wo soll es bei euch hingehen? Habt ihr vermehrt positive oder negative Erfahrungen mit dem Stillen in der Öffentlichkeit gemacht. Und – habt ihr schon das ideale Stilltop für den ungestörten Sommer schon gefunden?

Das HOBEA-Germany Team wünscht euch viel Spaß in eurem Sommerurlaub – auf dass die Meteorologen uns weiterhin angenehme Temperaturen und viel Sonne und tolles Wetter in Deutschland bescheren!

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