Süßigkeiten während der Schwangerschaft

gummibärchen-in-metallbehälternSchwanger und plötzlich träumt man von wilden Kuchenschlachten und Badewannen voller Schokocreme. Wir geben Informationen über die Wirkung von Schokolade auf Körper und Geist. Außerdem erläutern wir die Risiken von Süßigkeiten während der Schwangerschaft und worauf man in der Schwangerschaft achten sollte.

Wenn man schwanger ist, wird der gesamte Körper in einen hormonellen Kriegszustand versetzt, der die seltsamsten Ernährungsformen zum Vorschein bringt. Manche Frauen haben morgens plötzlich unfassbare Lust auf saure Gurken zum Frühstück oder Heißhunger auf süße Speisen. Eine wesentliche Rolle bei diesen Ernährungsproblemen spielt das Schwangerschaftshormon Beta-HCG, welches bei manchen werdenden Müttern Übelkeit, bei anderen Mamas hingegen Heißhungerattacken auslöst. Der Grund für dieses seltsame Verhalten liegt in der Biologie des Menschen. Denn der Körper versucht beispielsweise fehlende Fettreserven für Schwangerschaft und Stillzeit auszugleichen, indem er vehemente Hungersignale an das Gehirn sendet. Auch Geruchs- und Geschmackssinn wandeln sich, was auch einen sinnvollen Hintergrund hat. Denn vielen schwangeren Frauen vergeht schlagartig die Lust auf ihren morgendlichen, frühstücksbegleitenden Kaffee oder Zigaretten. Dies ist eine natürliche Schutzfunktion zu Gunsten des entstehenden Lebens im Körper.

Der Körper schützt damit also in erster Linie das Kind. Aber warum haben dann so viele Frauen auch unberechenbare Lust auf süße Speisen? Sind diese etwa gesund für das Kind und wenn nicht, was gibt es bzgl. Süßigkeiten in der Schwangerschaft zu beachten?

Wieso macht Schokolade glücklich?

Dass die handelsübliche Schokolade nicht zu den gesundheitsfördernden Nahrungsmitteln gehört, gerade auch aufgrund des überhöhten Zucker- und Kaloriengehalts, kriegen wir bereits seit Kindesbeinen eingetrichtert. Man soll es einfach meiden, sonst leidet man später an Fettleibigkeit oder kriegt im schlimmsten Fall sogar noch Diabetes. Schokolade hat allerdings ebenfalls den positiven Ruf ein Seelentröster, Stimmungsheber und Stresspuffer zu sein. Der körperliche Krankmacher soll also andererseits psychischer Gesundmacher sein. Schokolade hat dabei durchaus die fragwürdige Macht, die Stimmung kurzzeitig zu pushen – darüber sind sich Forscher heutzutage einig. Diese Eigenschaft haben diverse illegale Drogen aber auch, weshalb man sie dennoch nicht freizügig konsumiert. Finnische Forscher berichteten im Jahr 2004 bereits über die emotionale Wirkung des braunen Golds (oder Gifts- wie man’s nimmt). Doch nun kommt das irritierende Ergebnis: Frauen, die während ihrer Schwangerschaft jeden Tag ein Stück Schokolade verzehrten, bekamen Kinder, die im Alter von sechs Monaten glücklicher waren, gemessen am kindlichen Lachen und Lächeln, als ihre schokolosen Artgenossen. Das alles kann auf chemischer Basis begründet werden. Denn die kleine aber feine Aminosäure Tryptophan dient als Ausgangsstoff für den Glücksboten Serotonin. Ein Mangel an diesem Signalstoff kann sogar der Auslöser von Depressionen und Angstzuständen sein. Schokokonsumenten können also kurz aufatmen. Tryptophan ist allerdings ebenfalls in hohen Mengen in Cashewkernen, Sojabohnen oder aber dem natürlichen, ungesüßten Kakaopulver enthalten. Der in der Schokolade enthaltene Zucker unterstützt jedoch die Wirkung des Tryptophans zusätzlich, denn dieser regt die Ausschüttung von Insulin an. Dieser sorgt dafür, dass der Stoff schneller das Gehirn erreicht. Das bewirkt, dass der Serotoninspiegel und damit das Glücksempfinden kurzzeitig in die Höhe schießen und man nach dem Schokorausch zufrieden und glücklich durch die Welt wandelt.

Was Schokolade alles kann

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Die Meinung der Spitzschlammschnecken-Forschung (ja, du liest richtig) spielt in der Beantwortung ob Schokolade gesund für den Menschen ist eine entscheidende Rolle. Denn an ihnen wurde erforscht, ob Schokolade das Lernen, beziehungsweise das Erinnerungsvermögen, fördert. Schokolade könnte also schlau machen, so die Schneckenforscher. Das Ergebnis ist tatsächlich verblüffend: In dem Test wurde die Wirkung eines bestimmten Flavonoid, welches selbstverständlich in Schokolade enthalten ist, auf das Erinnerungsvermögen untersucht. Um dies zu überprüfen brachten versierte Schneckentrainer den Tieren bei im sauerstoffarmen Wasser ihre Atemöffnung geschlossen zu halten. (Wie genau ein solches Training aussieht, können wir an dieser Stelle leider nicht beantworten – vielleicht probieren wir es einmal in unserer Freizeit ;)). Das Training war lang genug um im Kurzzeitgedächtnis gespeichert zu werden, aber zu kurz um in das Langzeitgedächtnis zu gelangen. Unter dem Einfluss von Epicatechin gelang es den Schnecken allerdings sich bis zu drei Tagen an das Erlernte zu erinnern und die Erinnerung, die unter Einfluss des Flavonoids erlernt wurde, war auch stark genug um sich gegen spätere Erinnerungen durchzusetzen.

Die Forscher sind daher der Auffassung, dass bereits ein Riegel dunkler Schokolade das Erinnerungsvermögen des Menschen signifikant verbessern könne. In Maßen scheint das braune Gold also durchaus gesundheitsfördernde Aspekte zu haben.

Negative Auswirkung von Schokolade

Das Problem an der Schokolade  – oder besser gesagt allgemein an Süßigkeiten und Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Index – ist das in die Höhe schnellen des Blutzuckerspiegels. Gerade in der Schwangerschaft kann das besonders gefährliche Auswirkungen haben. Dies wurde mittels einer Untersuchung an trächtigen Schafen gezeigt. Diese erhielten in dem Test Nahrungsmittel, die den Blutzuckerspiegel enorm ansteigen ließen. Die Lämmer dieser Tiere hatten bei der Geburt ein deutlich höheres Geburtsgewicht und legten auch signifikant stärker und schneller am Gesamtgewicht zu. Blutzucker beeinflusst dementsprechend das Wachstum und den Fettstoffwechsel des Kindes- nicht nur der Lämmer. Dadurch erhöht sich das Risiko für eine spätere Fettleibigkeit enorm.

Zu beachten ist auch, dass die Hormone, die schwangere Frauen produzieren, den Stoffwechsel allgemein beeinflussen. Dazu gehört auch der Zuckerstoffwechsel. Rund vier Prozent der werdenden Mütter leiden dadurch an der sogenannten Schwangerschaftsdiabetes. Da Blutzuckertests allerdings nicht zu den relevanten Routineuntersuchungen zählen liegt die Zahl der Frauen, bei denen Schwangerschaftsdiabetes vorliegt aber unerkannt bleibt, sicherlich höher.

Was sollten Schwangere nicht essen?

schwangere-frau-in-herbstlandschaftBesonders interessant ist nicht nur die Wirkung von Schokolade auf das ungeborene Baby – sondern auch die Wirkung anderer Süßigkeiten. Viele Süßigkeiten rangieren auf der Tabu-Liste der Lebensmittel in der Schwangerschaftsernährung. Besonders gefährlich ist hier das schwarze Wunderwerk Lakritz, dem ja eigentlich zahlreiche positive Effekte nachgesagt werden. Oft ist unbekannt, dass der Urstoff der schwarzen, handelsüblich in Schneckenform oder als Stangen erhältlichen „Süßigkeit“ natürlichen Ursprungs ist. Im Süßholz ist der sogenannte Stoff Glycyrrhizin enthalten, welcher besonders bei Husten eine besonders heilende Wirkung entfacht. Dieses wirkt im Krankheitsfall schleimlösend. Zusätzlich wurde eine antibakterielle, pilzhemmende Wirkung des Lakritz wissenschaftlich bestätigt. In der fernöstlichen Medizin wird Lakritz zudem für die Behandlung von Hepatitis-Erkrankungen und Leberzirrhose verwendet.

Lakritz in der Schwangerschaft

Problematisch wird das schwarze Gesundheitsgold Lakritz allerdings bei höheren Dosen, denn beispielsweise wurde bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft Lakritz verzehrten, ein deutlich erhöhtes Cortisol-Level gemessen. Bei Cortisol handelt es sich um ein Stresshormon, welches Verhaltens- und Konzentrationsprobleme hervorrufen kann. Experten raten dementsprechend dazu gewisse Mengen an Glycyrrhizin nicht zu überschreiten. Dies sollte aber im Idealfall zuvor mit einem Arzt abgeklärt werden.

Man kann weder Schokolade noch Lakritz verteufeln und sie mit einem „Vorsicht: Pures Gift“-Stempel versehen. Beide Produkte haben auch positive und medizinisch belegte Eigenschaften. Wie das aber bei allem im Leben ist- zu viel des Guten verkehrt das Gute schnell ins Schlechte. Schwangere Mamas müssen besonders auf ihre Ernährung achten. Sie essen für zwei, daher sollten die verzehrten Lebensmittel allgemein von hoher Qualität sein.

Interessant ist beispielsweise auch eine Studie, die mit 2.500 schwangeren Frauen von der University Yale durchgeführt wurde. Hier wurde die Wirkung von Schokolade (echter Schokolade, mit einem Kakaoanteil von über 70 Prozent), auf die so genannte Präeklampsie, die Schwangerschaftsvergiftung – die Hauptursache für Früh- aber auch Fehl- und Totgeburten ist getestet. Und siehe da: Frauen, die regelmäßig dunkle Schokolade aßen, hatten ein um 50 Prozent gesenktes Risiko an Besagtem zu erkranken.

Dementsprechend gilt auch: Süßigkeit ist nicht gleich Süßigkeit und Schokolade nicht gleich Schokolade. Wer wertlose, hoch zucker- und fetthaltige Produkte in erhöhtem Maße konsumiert, der kann- ob schwanger oder nicht- mit Problemen rechnen. Wer am Tag aber einen halben Riegel dunkler, hochwertiger Schokolade konsumiert, der reduziert damit nicht nur gewisse gesundheitliche Risiken, sondern macht das Baby sogar zu einem kleinen Happy-Minime.

Ernährung während der Schwangerschaft

früchtesalat-gesunde-ernährung

Wie bereits erwähnt, sollten schwangere Frauen besonderen Wert auf ihre Ernährung legen. Heißhungerattacken können beispielsweise durch besagte dunkle Schokolade, aber auch Obst abgewehrt werden. Da im Obst ebenfalls Fruchtzucker enthalten ist, sollte man auch damit nicht übertreiben. Des Weiteren sollte Obst und Gemüse vor dem Verzehr gut abgewaschen werden. Auch Weizenprodukte sollten durch Vollkorn und andere komplexere Speisen ersetzt werden. Zu Reis kann man bestens große Portionen an Gemüse oder Fleisch, wie zum Beispiel Hähnchen kombinieren, um eine ausgewogene, gesunde Mahlzeit zu sich zu nehmen. Fisch und Fleisch sollten außerdem von guter Qualität sein- darauf sollte man in der Schwangerschaft verstärkt Wert legen.

Wichtig ist, dass man während der Schwangerschaft keine Berge aus Nahrung zu sich nehmen sollte. Ein weit verbreiteter Irrglaube, der selbstverständlich darauf beruht, dass man da eben ein wachsendes Kind im Bauch hat, welches viel Essen zum Gedeihen benötigt. Der Kalorienbedarf liegt allerdings während der Schwangerschaft (ab circa dem vierten Monat) nur leicht über dem Normalbedarf- etwa 250 Kalorien, was einem Käsebrot entspricht. Relevant sind also nicht die Mengen, sondern nur die Qualität der Nahrungsmittel.

Kritische Lebensmittel in der Schwangerschaft

Neben Süßigkeiten gibt es zusätzlich einige andere Lebensmittelgruppen, die ihre Tücken haben. So sollte man beispielsweise Rohmilchprodukte wie Brie, Feta oder auch diverse Mozzarella-Sorten strikt umschiffen. Diese unterliegen in Deutschland glücklicherweise einer Kennzeichnungspflicht. Pasteurisierte Produkte sind in der Schwangerschaft aber kein Problem, sondern werden- ganz im Gegensatz- sogar empfohlen. Auch halbrohe, tierische Produkte wie Tatar, Carpaccio oder Sushi sind während der Schwangerschaft Tabu und selbstverständlich koffeinhaltige Getränke und Alkohol – in jeder erdenklichen Form.


fragezeichenHabt ihr während der Schwangerschaft vollständig auf Süßigkeiten verzichtet? Welche Erfahrungen konntet ihr mit Süßigkeiten in der Schwangerschaft sammeln?
Habt ihr spezielle Ernährungstipps und Empfehlungen für werdende Mütter?

Das HOBEA-Germany Team wünscht eine gesunde, aber dennoch genüssliche Schwangerschaft mit dem ein oder anderen kleinen Stückchen dunkler Schokolade. :)

Hoch hinaus mit Baby? High Heels in der Schwangerschaft

Victoria Beckham oder Kim Kardashian machten es vor: Pumps auch während der Schwangerschaft – ja, nein, vielleicht? Und die Schuhtrends der Kleinen- die Krabbelschuhe von HOBEA-Germany!

Die Liste der Promis, die ihre Schwangerschaft stöckelnd und wankend auf den neusten Stöckelschuh-Modellen durchleben, dabei blendend aussehen und anscheinend von Wassereinlagerungen oder geschwollenen Füßen noch nie etwas gehört haben, könnte länger nicht sein. Jeden Monat reihen sich neue Stars und Sternchen in die Reihe der schwangeren Promis- und ja, viele tragen – trotz Babykugel- High Heels.
Schön anzusehen? Viele sagen – Ja!
Gesund für den Körper? Klares Nein!

high heels mint im blauen autoSind High Heels gesund für die Füße?

High Heels werden auch heute noch mit Sexappeal, Weiblichkeit, Modebewusstsein, Macht oder Selbstvertrauen assoziiert- manche können nicht ohne, manche hassen sie, wie Vampire den Knoblauch.

Bereits ohne Babybauch und Co. schreien Orthopäden auf, wenn sie hören, dass Frauen tagtäglich mindestens auf 10 cm Pfennigabsätzen durch die Welt stolzieren- oder auch stolpern, je nachdem. High Heels erhöhen zunächst die Gefahr des Umknickens enorm- gerissene Sehnen, gezerrte Bänder oder auch gebrochene Knöchel können die Folge dieses risikofreudigen Schuhwerks sein. Auch wird das Skelett langfristig betrachtet verändert, da die High Heels die gesamte Haltung verändern. Außerdem stehen durch die Absätze Waden und Oberschenkel unter ständiger Anspannung, was chronische Verspannungen und Muskelschmerzen bewirken kann. Dies kann langfristig, bei dem durchgehenden Tragen dieser Schuhe, zu einer Verkürzung ganzer Muskelgruppen führen, was bedeutet, dass Frauen, auch ohne High Heels an den Füßen, nur noch auf Zehenspitzen laufen können. Dieser Effekt ist auf die Achillessehne zurück zu führen, welche sich im Laufe der Jahrzehnte des Pumps-Tragens verstärkt und an Flexibilität einbüßt.
Da viele Frauen die Optik dem Komfort und der Gesundheit ganz klar vorziehen und daher einfach zu kleineren Schuhgrößen greifen, kommt es zusätzlich zu Deformierungen an Zehen und gesamtem Fuß.

Wie können Gesundheitsprobleme verringert werden?

Resümierend gehören also alle High Heels als satanisches Hexenwerk im Lagerfeuer verbrannt und sämtliche High Heels Produzenten dieser Welt wegen dem permanent vollzogenen Tatbestand der versuchten Körperverletzung hinter Gitter?

Nein, denn Frau kann den genannten Problemen ganz simpel vorbeugen, indem sie eben nicht ausschließlich auf High Heels die Welt unsicher macht, sondern auch auf flaches Schuhwerk wie Ballerinas, Sportschuhe oder Sandalen zurückgreift bzw. Barfuß läuft. Bei im Winter vom Himmel fallenden Schneemassen sind auch bequeme Stiefel deutlich vorteilhafter, um das Umknicken auf vereisten Gehwegen zu vermeiden. Außerdem können die hohe Schuhe liebenden Damen einige Übungen zu Hause oder unterwegs durchführen, damit man sich weiterhin nicht nur an schicken High Heels, sondern auch gesunden Füßen erfreuen kann: Einfach mal barfuß auf der Ferse laufen, statt auf den Zehen oder das Bein gerade ausstrecken und den Fuß vollständig abwinkeln. Um die Wadenmuskulatur zu kräftigen kann man einfach auf den Zehen hin und her „wippen“. Dabei werden die Fersen hochgedrückt und die Zehen belastet; im Wechsel werden anschließend die Fersen belastet und die Zehen nach oben gezogen. Auch helfen – um strapazierte Füße zu entspannen – Fußbäder, Umschläge oder Fußmassagen. Es gibt viele Gymnastikübungen für die Fuß- und Wadenmuskulatur oder Pflegetipps für geschwollene Füße. Mit einfachen Tipps wird das High Heels tragen auch nicht zur Zerreißprobe. Dadurch tut sich Frau – ihren Füßen und dem restlichen Körper – einen Gefallen.

schwangerschaft schleifeDarf man in der Schwangerschaft hohe Schuhe tragen?

Werdende Mamis müssen selbstverständlich mit hormonellen Veränderungen des Körpers im Verlauf der Schwangerschaft rechnen. Aus diesem Grund warnen Orthopäden während der Schwangerschaft besonders vor Problemen mit Knochen, Gelenken und Rücken. Der Rücken wird bereits durch das Baby im Bauch beansprucht und hat hier eine enorme Zusatzleistung zu erbringen. Die zusätzliche Belastung durch die High Heels kann zu starken Schmerzen im unteren Rückenbereich führen. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Körper in der Schwangerschaft Wasser einlagert. Oft beklagen sich Frauen daher, dass die Schuhe, die sie zuvor noch am liebsten getragen und perfekt gepasst haben, mit Babybauch nicht mehr passten. Zu kleine Schuhe sind aber in jedem Fall zu vermeiden, ob mit Absatz oder ohne. Auch werden Krampfadern durch High Heels in der Schwangerschaft extrem begünstigt, da die Venen während der Schwangerschaft geweitet sind. Durch das zusätzliche Gewicht durch Babybauch und allem, was zur Schwangerschaft gehört, werden diese schon massiv beansprucht. Wer sich darüber hinaus noch die Last der High Heels Läufe zumuten will, muss die ganzen Risiken berücksichtigen. Auch die Gefahr umzuknicken wird durch die Schwangerschaft nicht minimiert- nur die Folgen eines Sturzes in dieser Zeit wären viel drastischer, denn mit Baby möchte wohl niemand stürzen.

Zusammenfassend wird der Körper durch die Schwangerschaft bereits ausreichend belastet und man sollte darauf achten, ihm nicht zu viel zu zumuten. 

Gerade ungeübte High Heels Läuferinnen sollten mit besonderer Vorsicht an das hohe Schuhwerk gehen. Wer dennoch nicht auf hohes Schuhwerk verzichten möchte, sollte stets ein paar flache Wechselschuhe in der Tasche parat haben um die Lieblingspumps gegen bequeme Treter eintauschen zu können. Der Wechsel wird unbedingt empfohlen, wenn bereits erste Schmerzen sich an den Füßen und im Körper bemerkbar machen. Wer Zweifel hat, der sollte es lieber gleich sein lassen, denn in absehbarer Zeit ist die Schwangerschaft auch wieder vorüber und die Schuhe können wieder mit weniger Risikofaktoren getragen werden.


Stylishe Schuhe für gesunde Füße – auch für die Kleinen

Festliche Mädchen Schuhe HOBEA

Werdende Mamas müssen sich nicht nur eine geeignete Lösung für ihre eigenen Füße überlegen, sondern auch an die kleinen Spätzchen denken, die bald auf die Welt kommen. Gerade für die Kleinen ist gutes Schuhwerk von besonderer Wichtigkeit, da damit der Grundstein für die spätere Gesundheit des Fußes gelegt wird. Neben den Gesundheitlichen Aspekten ist es auch ein emotionales Thema; die ersten Schuhe sind etwas ganz Besonderes und werden von vielen zur Erinnerung an die ersten Schühchen, Schritte & Co. aufbewahrt. 

Grund zur Freude hat die frischgebackene Mama natürlich dann, wenn die angebotenen Schuhe nicht nur eine erstklassige qualitative Verarbeitung aus hochwKrabbelschuhe pinke Blume für Kinderertigen, schadstofffreien Materialien und eine optimale Passform aufweisen, sondern auch dem persönlichen Geschmack oder den neusten Farb- und Designtrends gerecht werden. In bequemen Lederpuschen aus weichem, atmungsaktivem Leder macht das Krabbeln und Laufen lernen gleich noch mehr Spaß. Besondere Eigenschaften der Krabbelschuhe oder Lauflernschuhe von HOBEA-Germany sind nicht nur das hochwertige Leder oder die besonders dünne und flexible Sohle, die zwar Schutz bietet aber dennoch das Laufen wie barfuß ermöglicht, sondern auch der Gummizug, der für sicheren Halt und ein angenehmes Tragegefühl sorgt. Dieser ist kein Rundgummi, sondern hat an der Ferse eine Teilung, um wunde Stellen an diesem besonders empfindlichen Teil des Fußes zu vermeiden.

weiche Babyschuhe aus LederGerade bei Lauflernschuhen, die die kleinen Weltentdecker bei den ersten Schritten begleiten, sind die Anforderungen besonders hoch und auf die speziellen Bedürfnisse angepasst.

Auf was man alles beim Schuhkauf achten sollte, findet ihr auch in dem Blogbeitrag: „Interview – Kinderfüße, was ist beim Schuhkauf zu beachten?“

So können Mama und die kleinen Spätzchen mit großen und kleinen Schritten die Welt erobern! ;)


fragezeichenWelche Schuhe bevorzugt ihr während der Schwangerschaft? Bemerkt ihr verstärkt Probleme an den Füßen und macht ihr regelmäßige Fitness- oder Entspannungsübungen?

High-Heels in der Schwangerschaft und erstes Schuhwerk bei Kindern, was denkt ihr darüber?

Das HOBEA-Germany Team wünscht allen werdenden Müttern schmerzfreie Füße und allen Babys viel Spaß bei den ersten Krabbel- und Lauflernversuche – und natürlich mit vielen bunten Krabbel- und Lauflernschuhen!

Vergeblicher Kinderwunsch: Wieso werde ich einfach nicht schwanger?

Rund 1,5 Millionen Paare haben einen vergeblichem Kinderwunsch – doch was ist die Ursache und was kann man gegen die vermeintliche Unfruchtbarkeit tun?

„Das klappt eben nicht sofort“, „Du musst halt versuchen entspannt an die Sache heran zu gehen!“, „Setz dich nicht unter Druck“- all diese weisen Aussagen kennt man sicherlich, wenn man mit der Last eines unerfüllten Kinderwunsches leben muss. Auch bewirken die Ratschläge alles andere als Entspannung. Gerade dann, wenn sie von mit Kinderglück gesegneten Paaren stammen. Wenn die Zyklen von negativen Schwangerschaftstests überschattet ins Land ziehen, nehmen Frauen zusätzlich gerne eine vollkommen falsche Wahrnehmung an. Plötzlich sehen sie in ihrem Freundeskreis ausschließlich Paare, bei denen es sofort geklappt hat, aktuell direkt klappt oder zukünftig sicherlich auch in Rekordzeit klappen wird. Dies entspricht aber – allein aufgrund der Biologie des Menschen – nicht der Realität.

Wie lange dauert es bis man schwanger wird?

Familienplanung Kinderwunsch

Die durchschnittliche Wartezeit, bis die gewünschte Schwangerschaft eintritt, liegt etwa zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Ein Drittel aller Frauen muss über ein Jahr warten, bis der Schwangerschaftstest zwei rosa Streifen anzeigt. Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft liegt bei einem sexuell aktiven Paar, dass fruchtbar ist, bei rund 17 Prozent. Der Mensch hat übrigens auch die niedrigste Fortpflanzungsquote aller Spezies dieser Erde.

Auch sollte Frau sich nicht als Schuldige sehen, so wie es Frauen in solchen Situationen gerne einmal tun. Sondern: Gemäß wissenschaftlicher Erkenntnisse weiß man, dass das Problem sowohl bei der Frau als auch beim Mann liegen kann.

Wieso werde ich nicht schwanger?

Gründe für das Ausbleiben einer Schwangerschaft

Wenn man nicht schwanger wird, kann das unterschiedliche Gründe haben. Sowohl Über- als auch Untergewicht können die Chance schwanger zu werden erheblich beeinflussen. Extremer Sport kann bei Frauen beispielsweise dafür sorgen, dass der Eisprung komplett ausbleibt, während ein zu hoher Anteil an Fettgewebe die Überproduktion männlicher Hormone im weiblichen Körper bedingen kann. Dasselbe gilt allerdings auch für Männer: Sehr dünne Männer haben beispielsweise eine schlechtere Spermienqualität vorzuweisen. Man kann sich im Rahmen der Gewichtsfrage aber am Idealgewicht orientieren- die berechnete Kilogrammgrenze ist dann, wie das Wort schon sagt, ideal.

Auch das Rauchen sollten Paare mit Kinderwunsch frühzeitig reduzieren oder im Idealfall komplett einstellen- während der Schwangerschaft sollte ja sowieso nicht geraucht werden. Auch Papa sollte die Glimmstängel im Automaten lassen, nachher raucht Frau und somit auch Kind passiv mit. Rauchen wirkt sich allerdings auch vorab negativ auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit aus. Beim Mann wurden beispielsweise allgemein geringere Spermazahlen und andererseits eine höhere Zahl geschädigten Spermas diagnostiziert. Bei der Frau lagert sich das Nikotin in der Gärmutterschleimhaut ab. Die giftigen Substanzen im Rauch schädigen demzufolge nicht nur die männlichen, sondern auch die weiblichen Keimzellen. Wer schwanger werden will, sollte dementsprechend das Nikotin umgehen. Studien haben ebenfalls ergeben, dass Männer, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, mit dauerhaft verminderter Fruchtbarkeit leben müssen -Die Spermienzahl reduziert sich um 40 Prozent.

Ein Mythos ist, dass die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden mit dem Mond zusammenhängt, was sich irgendein Sternengucker wohl mal zusammenreimt hat, da der weibliche Zyklus mit 28 Tagen exakt dem Mondzyklus entspricht. Kluge Wissenschaftler machten sich also an die schwierige Aufgabe, die Geburtenrate mit dem Mond in Verbindung zu bringen- frei nach dem Motto: bei Vollmond wirst du schwanger- bei Halbmond eher nicht und sobald nur noch eine Sichel den nächtlichen Sternenhimmel besiedelt kannst du es gleich lassen! Die Forschung blieb ergebnislos: der Mond bleibt ein Himmelskörper, der uns keine Babyschwärme auf die Erde sendet. Den Gang ins Planetarium kann man sich beim Kinderwunsch also getrost sparen.

schwangerschaftsbeschwerdenViel relevanter ist die Altersfrage, die wir bereits im Artikel über Karriere und Mutterschaft thematisiert haben. Bereits ab dem 25. Lebensjahr lässt die Fruchtbarkeit langsam nach, während ab dem 35. Lebensjahr der Kinderwunsch nur noch schwierig in die Realität umgesetzt werden kann. Experten sehen in der späten Schwangerschaft die Hauptursache für die verminderte Fruchtbarkeit auf beiden Seiten. Bei Männern soll es ab dem 40. Lebensjahr besonders schwierig werden, da dann weniger Spermien mit geringerer Befruchtungsfähigkeit festgestellt wurden.


Was hilft beim Schwangerwerden?

  1. Faktor Ernährung

Neben einem überhöhten Alkohol- und Zigarettenkonsum, können auch Koffein und fettige Speisen die Fruchtbarkeit einschränken. Wer also den Kinderwunsch umsetzen möchte, der sollte eine gesunde, ausgewogene Ernährung anstreben und auf Genussmittel weitestgehend verzichten, denn diese stehen, gemäß aktueller Studien, in engem Zusammenhang mit dem Schwangerschaftseintritt.

Allgemein gibt es verschiedene Lebensstilmerkmale, die sich negativ auf eine gewollte Schwangerschaft auswirken. So ist beispielsweise auch ausreichender Schlaf und allgemeines Wohlbefinden, in Zusammenhang mit ausreichender Bewegung förderlich um eine Schwangerschaft einzuleiten. Um Unterversorgungen mit speziellen Nährstoffen entgegen zu wirken empfehlen sich beispielsweise auch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel.

  1. Wann hüpft es?

Wer schwanger werden möchte kann auch mit Eisprungrechnern arbeiten. Diese sind zwar nicht immer genau. Allerdings erhöht man, wenn man den groben Zeitrahmen, in dem Eizelle und Spermium aufeinander treffen können, kennt, die Wahrscheinlichkeit die Befruchtung zu erhöhen. Um den Eisprung zu ermitteln, bieten sich in der modernen Zeit zahlreiche Möglichkeiten. So kann man beispielsweise auf simple Zyklus-Kalender zurückgreifen oder aber Temperaturmessgeräte nutzen.

  1. Was sagt der Mediziner?

Bevor man sich unnötig nervlich terrorisiert kann man vorab einen Arzt aufsuchen, denn beispielsweise gewisse Medikamente können die Fruchtbarkeit beeinflussen. Interessant ist auch, dass hier der Zahnarzt ebenfalls ein Wörtchen mitzureden hat, denn wer beispielsweise Plomben mit Amalgam-Füllungen im Mund hat, kann ebenfalls seine Fruchtbarkeit minimieren. Das Material beeinflusst nämlich die Hirnanhangsdrüse der Frau negativ und diese ist für die Hormonausschüttung zuständig. Klingt seltsam, ist aber so. ;) Auch können allgemeine Störungen des Hormonspiegels die unfreiwillige Kinderlosigkeit verursachen. Dies ist oftmals leicht durch eine medikamentöse Behandlung in den Griff zu kriegen

Auch der Mann sollte sich vorm Gang zum Urologen nicht scheuen, denn auch dieser kann zahlreiche Faktoren, die die Schwangerschaft der Frau verhindern, aushebeln.

Meist sind die Gründe, warum es mit der Schwangerschaft einfach nicht so klappt, wie man gerne möchte, simpler Natur und kein Grund zur Besorgnis! Wer ein Kind haben möchte, sollte früh genug mit einer intensiven Reinigung des Körpers von störenden Einflüssen beginnen. In zahlreichen Fällen ist die Kinderlosigkeit auf ganz natürlichem Wege und ohne reproduktionsmedizinische Vorgehensweisen entgegen zu wirken.

Wenn die Natur nicht mitspielt…

Im August 2014 wurden auch die gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen der Reproduktionsmedizin gelockert, zugunsten der Patienten. Es wurde entschieden, dass nun keine starre Zahl an Eizellen von den Medizinern befruchtet werden darf. Dies bedeutet für die Frau, dass überzählige Eizellen nicht mehr vernichtet werden müssen, was die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöht. Zusätzlich erspart man sich durch das neue Urteil eine weitere teure, aufwendige Hormontherapie. Näheres kann im Stern nachgelesen werden.

Bevor jedoch überhaupt der Weg in die Reproduktionsmedizin gewählt wird, empfiehlt sich, wie bereits erwähnt, auf natürlichem Wege, wie durch die Umstellung des Lebensstils, nachzuhelfen. Dieses augenscheinlich einfache Vorgehen kann bereits ein Schwangerschaftswunder bewirken.


fragezeichenWie lange hat es bei euch gedauert, bis sich die Schwangerschaft eingestellt hat? Habt ihr noch weitere Tipps, damit es mit dem Kinderwunsch klappt? Was haltet ihr von der Reproduktionsmedizin?

Das HOBEA-Germany Team drückt von ganzem Herzen die Daumen, dass der Kinderwunsch bald erfüllt wird und ihr euren kleinen Spatz auf der Welt begrüßen dürft!

Teilzeit-Mama! Beruf und Familie vereinbaren – Wie geht das?

Frau-Sein, Mama-Sein, den Haushalt schmeißen und beruflich durchstarten: das Idealbild der modernen Mama von heute! Doch wie kriegt man diese unterschiedlich gelagerten Rollen unter einen Hut und kombiniert bestmöglichst Mutterschaft und Karriere?

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Beruf und Schwangerschaft Familie Überstunden Arbeit AuflistungFrüher oder später, Baby! – der Trend entwickelt sich immer stärker in Richtung einer späten Mutterschaft- Studien zufolge liegt das Durchschnittsalter, in welchem Frauen ihr erstes Kind gebären, bei über 30 Jahren- Tendenz steigend! Der Grund dafür ist recht einfach zu finden, denn dem klassischen Rollenbild der Kinderbetreuerin und Haushaltsmanagerin wollen und können viele Frauen in der heutigen, modernen, schnelllebigen und vor allem teuren Zeit nicht mehr entsprechen.

Die Klatschmagazine propagieren diese ständige Gradwanderung als moderne aber angenehme Lebenswelt der Frauen. Morgens bringt die perfekt gestylte Mama ihre Kinder im eigenen Porsche Cayenne in Kindergarten und Schule, startet dann frisch und ausgeruht mit Kaffee to Go in der Hand und 12 cm hohen Manolo Blahniks, die natürlich perfekt auf das Kostüm abgestimmt sind, in den Arbeitsalltag als Finanzmagnat. Abends steht natürlich dennoch das köstliche und logischerweise von Mama selbst zubereitete drei-Gänge-Menü auf dem Tisch in der luxuriösen Wohnung. Der perfekte Ehemann kümmert sich im Anschluss um die gebildeten, wohlerzogenen, glücklichen Status-Kinder, während Mama sich in beigefarbenem Satin-Nachtkleid und perfekt sitzenden Locken auf dem Sofa ausruht, damit sie genauso frisch und fröhlich in den nächsten Tag starten kann.

Diese malerische, kleine Traumwelt ist selbstverständlich meilenweit an der harten Realität vorbeigeschossen. Wir leben in einer radikalen Arbeitswelt, die von durchgehendem Präsenz- und Termindruck geprägt ist. Knallharte Aufstiegsregeln machen Überstunden und Arbeit an den Wochenenden zur Selbstverständlichkeit. Wer beruflich durchstarten will, muss den überhöhten Ansprüchen permanent gerecht werden. Durchgetaktete Arbeitstage und fortlaufende Aufgaben machen Ausfälle undenkbar- kein Wunder, dass Burn-Out, Depression und geistige sowie körperliche Überbelastung leider mittlerweile zum Volkssport geworden sind.

Wann ist das ideale Alter zum Kinderkriegen?

Wann der perfekte Zeitpunkt ist, um schwanger zu werden und Kinder zu kriegen, kann man pauschal nicht sagen. Hier gibt es natürlich einige Einflüsse und Gründe die für und gegen das Kinderkriegen in einem bestimmten Alter sprechen.

Das Alter beeinflusst allerdings die Fruchtbarkeit. Aus medizinischer Sicht ist ein Alter zwischen 20 und 25 der ideale Zeitpunkt um ein Kind zu kriegen. Junge Mütter erholen sich, allein aufgrund der biologischen Voraussetzungen, wesentlich schneller von einer Schwangerschaft. So bildet sich beispielsweise die Haut, aufgrund eines strafferen Bindegewebes, schneller zurück. Allgemein steckt ein jüngerer Körper die Belastungen der Schwangerschaft leichter weg. Mit 20 Jahren befinden sich junge Frauen jedoch meist noch mitten in der Ausbildung und wären, wenn sie sich für eine junge Mutterschaft entscheiden, oftmals in einer schlechten finanziellen Situation. Meist geraten sie während der Babypause in Abhängigkeit vom Einkommen des Kindsvaters, der Eltern etc. Der Karriereaufbau wird durch den langen Ausfall gehemmt und in vielen Fällen auch gar nicht mehr nachgeholt. Zusätzlich befinden sich Mütter unter zwanzig noch in einer relativ instabilen Phase ihres Lebens. Die emotionale und geistige Reife ist in vielen Fällen noch nicht vollständig ausgeprägt- allgemein ist die Persönlichkeitsentwicklung noch nicht komplett abgeschlossen. Viele Paare, die bereits in jungen Jahren zusammen gekommen sind und Kinder bekommen haben, stehen irgendwann vor den Trümmern ihrer Beziehung. Man hat sich auseinander gelebt oder einfach festgestellt, dass man doch nicht so toll zusammen passt, wie man mit 15 angenommen hat. Paare, die sich nach dem dreißigsten Lebensjahr finden, verbindet eine stabilere, standfestere Bindung. Auch gehen Mütter, die ihre Karriere bereits ausreichend vorangetrieben haben, entspannter und bewusster an das Abenteuer der Mutterschaft. Sie haben weniger Ängste um berufliche Chancen, finanzielle Aspekte und andere berufsbedingte Belastungen. Kinder älterer Eltern sind, Studien zufolge, ihrem Alter voraus und feinfühliger gegenüber ihrer Umwelt. Dies hängt auch mit der intensiveren Beschäftigung der Eltern mit dem Kind zusammen.

Die erlangte emotionale Reife, sowie die finanzielle Unabhängigkeit sprechen für viele Mütter zu Gunsten einer späteren Schwangerschaft. Aus medizinischer Sicht spricht man aber bereits ab einem Alter von 35 Jahren von einer sogenannten „Risikoschwangerschaft“. Die Risiken betreffen dabei nicht nur den Körper der Mutter und die Regenerationsphase, denn Mütter ab 35 haben oft vermehrt mit Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes & Co. zu kämpfen, sondern auch das zunehmende gesundheitliche Risiko für das Kind. So nimmt beispielsweise die Gefahr am Down-Syndrom zu leiden mit steigendem Alter der Mutter zu. Hier muss man, bei der Wahl des Zeitpunkts individuelle Lebensumstände, Ziele und finanzielle Hintergründe im Blick behalten.

Mutter mit Aktenordnern, die sich zeitgleich um die kleine Tochter kümmern mussWie schafft man den Berufseinstieg?

So, bin wieder da. Wer sitzt da an meinem Schreibtisch und wieso geht er dort nicht weg?

Für viele frischgebackene Mütter ist gerade der Wiedereinstieg in die berufliche Laufbahn der schwierigste Teil im Rahmen der Vereinbarkeit von Karriere und Kinderkriegen. Wer jedoch bereits während der Elternzeit, die bis zu drei Jahren andauern kann, seine Berufsrückkehr plant, kann sich diesen Schritt deutlich erleichtern. Hier ist von entscheidender Wichtigkeit, dass man die zu erledigenden Aufgaben strukturiert und versucht, diese auf das Teilzeitkonzept umzulegen. Eine klare Planung der Tätigkeiten in Teilzeit, erleichtert auch dem Chef das Leben und schafft ideale Voraussetzungen für den bevorstehenden Berufseinstieg. Auch Heimarbeit ist in vielen Firmen eine gern gesehene Alternative, die man mit dem Chef abklären sollte. Abschließend sollte man bereits grob im Voraus planen, wie lange man tatsächlich aussetzt und wann man zurück kommt, denn bereits während der Elternzeit ist eine Stelle mit einem Umfang von bis zu 30 Wochenstunden problemlos möglich, solange in dem Betrieb mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Zusätzlich sollte man sich selbstverständlich frühzeitig um eine geeignete Kinderbetreuung bemühen, die mit den eigenen Wertvorstellungen der Erziehung des Kindes übereinstimmt. Eine Tagesmutter ist zwar teurer aber auch flexibler. Auch besteht natürlich die Möglichkeit, gemeinsam mit Freunden, einen auf Gegenseitigkeit beruhenden, Betreuungsplan zu erstellen oder man findet Platz in einer Elterninitiative. Hier gilt es natürlich, das Modell der Kindesbetreuung auf die individuellen zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen abzustimmen.

Weitergehend muss man natürlich auch in der Babypause fachlich am Ball bleiben, sodass auch die Firma den Arbeitswillen und die dahinterstehende Motivation spürt. Hier kann man beispielsweise die Kollegen darum bitten, dass man über Neuigkeiten via Email unterrichtet wird oder man lässt seine private Emailadresse in den Firmenverteiler eintragen. So hat man zusätzlich die Möglichkeit von zu Hause aus zu helfen, man verpasst den Anschluss nicht und verliert nicht den Bezug zu den firmeninternen Entwicklungen. Auch in Urlaubszeiten oder im Krankheitsfall einer Kollegin, kann man seine Hilfe anbieten und einspringen.

Wichtig ist auch, dass man sich in der Firma als Mensch präsentiert- gerade mit Kind ist dies wichtiger als zuvor, da nur Kollegen, die einen als Menschen und nicht nur als karriereorientierte Arbeitsmaschine wahrnehmen dazu geneigt sein werden, bei Problemen unter die Arme zu greifen. Auch während der Babypause kann man sich zu diversenMutter versucht alles unter einen Hut zu bekommen, Arbeit, Kind und andere Verpflichtungen Anlässen mit dem Baby in der Firma sehen lassen. Die Babypause läuft, gut vernetzt, mit verlässlichen Kontakten deutlich einfacher ab. Man schottet sich nicht ab und bleibt für die Firma, trotz Kind, greifbar. Stand-bye Modus, statt Stecker ziehen :-)
Manche Frauen haben zudem mit dem Problem zu kämpfen, dass sie in kein bestehendes Arbeitsverhältnis zurück können. Seit 1998 gibt es aber bei der Agentur für Arbeit spezielle Ansprechpartner für Frauen, die einen bei der Berufsrückkehr unterstützen. Auch werden hier spezielle Coachings, Kurse und Weiterbildungsseminare angeboten, die die fachlichen Qualitäten vertiefen und vorantreiben.

Zusätzlich kann man das Mama-Sein auch in positives Licht rücken und wird für den Arbeitgeber, durch erlangten Soft-Skills sogar attraktiver. Wer Kinder betreut, einen Haushalt schmeißt und auch noch arbeiten geht beweist Stressresistenz, Organisationstalent und soziale Kompetenz.

Falle: Elternzeit

So positiv und rosig das alles klingt muss es in der Realität leider nicht sein, denn trotz der ganzen Vorzüge, möchten wir euch die Nachteile, die nun mal bestehen, nicht vorenthalten. Gemäß der Frankfurter Karrierestudie sehen Arbeitgeber eine Schwangerschaft der Mitarbeiterinnen eher als „notwendiges Übel“. Auch trifft, laut 12% der Befragten, die Aussage, dass eine schwangere Mitarbeiterin ausfällt, im Anschluss nicht mehr voll belastbar ist und im Idealfall einfach nicht mehr wiederkommt, auf die Denkweise des Arbeitgebers zu. Auch gaben 48% der Befragten an, dass Gehaltserhöhungen, die während der Schwangerschaft angestanden hätten, vom Arbeitgeber gestrichen wurden.

Kind da, Job weg– gerade im Anschluss an die Elternzeit haben sowohl Mütter als auch Väter teilweise große Probleme im Beruf. Die Firma hat einen neuen Mitarbeiter auf den Posten eingearbeitet, man selbst wird aufs Abstellgleis geschubst, denn laut Gesetz hat man keinen Anspruch auf den gleichen, sondern nur auf einen gleichwertigen Job. Dass dabei beispielsweise die Mitarbeiterführung flöten geht, scheint legitim. Auch haben Väter das Problem, dass sie ihre Elternzeit nicht zu früh anmelden dürfen. Sie müssen hier genau auf die Fristen achten, um einer betrieblichen Kündigung zu entgehen.

Zusätzlich stellt sich vielen jedoch das Problem, dass nach der Elternzeit der Kündigungsschutz dann erlischt, sobald die Tätigkeit wieder aufgenommen wurde. Ab diesem Zeitpunkt gelten wieder die vertraglich festgelegten Kündigungsfristen. Hier sollte der Gesetzgeber unbedingt nachbessern und eine Nachfrist festlegen, denn viele frischgebackene Eltern haben sich in der Situation wiedergefunden, dass nach der Elternzeit die Kündigung auf den Schreibtisch flatterte.

Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Mutter bei dem Erledigen von arbeitsrelevanten Telefonanrufen, daneben die Tochter- so kann man Arbeit und Mutterschaft vereinbaren und beiden Rollen gerecht werden

Viele Vorteile, viele Fallen, kaum Klarheit- so das Bild bislang. Als Leitsatz, was den beruflichen Wiedereinstieg betrifft, sollte man sich jedoch merken, dass eine lange Auszeit ohne Weiterbildung oder betriebliche Integration und Engagement für jede Karriere mehr als gefährlich ist- ob als Mama oder unverheirateter, kinderloser Single.

Auch hängen die Rahmenbedingungen und betrieblicher Umgang mit Schwangerschaft und Elternzeit fast ausschließlich mit der Einstellung der Firmen-Köpfe zusammen. Hier kann man sich einige Fragen selbst beantworten, um ein Bild über die gegebene Situation zu erhalten.

– Hat mein Chef selbst Kinder? Wenn ja, in welchem Alter sind sie?

– Gab es schon andere Mütter im Unternehmen? Wie ist es ihnen ergangen?

Hier kann man im Idealfall auch Kontakt zu den anderen Firmen-Muttis herstellen.
– Wie reagierte der Chef im Gespräch?

Klar, die meisten Führungskräfte haben das Poker-Face bestens drauf, jedoch kann man anhand von Absprachen und beispielsweise der Offenheit für eigene Vorschläge für die Nutzung der Elternzeit, deutlich abschätzen, sie seine/ihre Einstellung zum Thema ist.

Allgemein gibt es keine Faustregel dafür, wann der richtige Zeitpunkt fürs Kinderkriegen ist. Dies sollte man von persönlichen Wünschen, Zielen und Gegebenheiten abhängig machen.


fragezeichenWie sind eure Erfahrungen mit Elternzeit, Arbeitgeber und Co? Welche Faktoren sind für euch markant, was den richtigen Zeitpunkt für die Babyplanung betrifft? Habt/Hattet ihr euch ein Alter festgelegt, wann ihr spätestens Kinder haben wollt?

Das HOBEA-Germany Team wünscht allen werdenden Muttis viel Freude und drückt die Daumen für einen problemlosen Jobeinstieg nach der Babypause!

Die Kilos schmelzen: So wirst du Winterspeck und Schwangerschaftspfunde los!

Ein neues Jahr beginnt oftmals mit guten Neujahrsvorsätzen – ideal um etwas für den Körper zu tun und im kommenden Sommer schön und schlank zurückzukehren! Wir geben Tipps, wie die Kilos schmelzen!

Die Schwangerschaft ist eine besonders aufregende Zeit für die werdende Mutter. Aber sie zehrt auch am Körper und vor allem an der ursprünglich schlanken, fitten Figur so mancher Mutti. Im neuen Jahr setzen sich viele gute Vorsätze und wollen mehr Sport treiben, nach dem Winter folgen die Jahreszeiten Frühling und Herbst und somit auch Waagedie Zeit der Bademode, kurzer Kleider und Shorts. Jetzt kann Mama noch so richtig Gas geben und bis zum Sommer 2018 überflüssige Kilos der Schwangerschaft abtrainieren zu können. Eine geeignete Diät und Sport sind dafür natürlich die unerlässliche Basis. Das Baby muss in der Zeit wo Mama die schweißtreibenden Workouts absolviert aber nicht stumm zuschauen, sondern kann aktiv daran teilhaben, denn so ein Baby zu stemmen ist nicht nur ideal um zarte Muskeln hervor zu bringen, sondern das Kleine hat an der ganzen Sache auch noch große Freude.

Wie sich das Ganze gestaltet findet ihr gleich im Anschluss, nachdem die Frage geklärt ist, wie viele Mutti-Kilos denn überhaupt normal sind. Die spannende Antwort gibt die Universität Jena, die einmal grob durchgerechnet hat, was durch die Schwangerschaft so alles anfällt und kam auf eine durchschnittliche Gewichtszunahme von 13 stolzen Baby- Kilos. Dies kommt aber nicht nur durch zusätzliche Nahrung oder Hormonumstellung zustande, sondern es ist einfach Fakt, dass zwei Menschen mehr wiegen als einer.

Hier einmal eine grobe Übersicht, woher die Zusatzpfunde im Detail stammen:

  • Wassereinlagerungen: circa 1,7 Kilo
  • Zusätzliche Energiereserven, die der Körper für das Stillen parat legt: circa 3,4 Kilo
  • Höhere Blutmenge: circa 1,2 Kilo
  • Gebärmutter: circa 1 Kilo
  • Brüste: circa 0,4 Kilo
  • Das Kind: circa 3,4 Kilo
  • Plazenta: circa 0,6 Kilo
  • Fruchtwasser: circa 0,8 Kilo

In der Realität variieren diese Zahle natürlich massiv, da jede Frau beispielsweise unterschiedlich viel Fruchtwasser produziert und eine unterschiedlich große Plazenta entwickelt. Im Körper der werdenden Mutter verändert sich also eine ganze Menge- und dies spiegelt sich auf der Waage wieder- zu Beginn der Schwangerschaft stammen die Kilos vor allem von hormonellen Veränderungen, später kommt das Zusatzgewicht des Embryos hinzu.

9 Monate verschwinden nicht in 9 Tagen!

Das Wichtigste zuerst: eine Rückbildung und das Wiedererreichen der ursprünglichen Figur braucht Zeit, denn Babys bringt nun einmal nicht der Storch! In den vergangenen Monaten der Schwangerschaft hat der Körper unglaubliche Veränderungen durchlebt, die sich nicht binnen weniger Wochen zurückspulen lassen, sondern nach und nach abgebaut werden. Muskulatur und Gewebe sind durch die Entbindung stark ausgelastet, gedehnt und beansprucht worden.

Für viele Frauen ist das Abnehmen der überflüssigen Kilos meist ein sehr wichtiges Anliegen, direkt nach der Geburt. Hier gilt es aber Ruhe zu bewahren und sich erst einmal von den Strapazen zu erholen und nicht kurz nach dem Wochenbett bereits mehrere Stunden im Fitnessstudio zu rackern. Man sollte ungefähr die Zeit der Schwangerschaft, also neun Monate, einplanen um den Körper zurück in den Normalzustand zu bekommen. Nach der Geburt sind Beckenbodentraining und Rückbildungsgymnastik besonders wichtig. Die Organe müssen sich erst einmal sortieren und laufende Rückbildungsprozesse sollten unterstützt und angekurbelt werden. Auch ist es so, dass rund sechs bis sieben Kilo allein durch die Entbindung purzeln, was natürlich auf das Gewicht von Baby, Plazenta und Co. zurückzuführen ist.

Fakt ist letztlich, dass das Weltbild, durch Stars und Sternchen in den Medien, die binnen weniger Wochen wieder in Size Zero Hosen durch die Weltgeschichte stöckeln stark verzerrt ist: Dein Körper hat gerade einen kleinen Menschen erschaffen, das darf man dir auch ansehen.

Hungern und Baby

Wer sich dazu entschiedet, sofort nach der Schwangerschaft eine Radikaldiät einzulegen setzt einiges aufs Spiel, denn das Zusatzpolster soll der Mutter auch die nötige Kraft geben um sich intensiv um das Kind zu kümmern. Hungern macht schlechte Laune und fördert zusätzlich den empfundenen Stress, den man aber durch ein neugeborenes Baby bereits ausreichend zu bekämpfen hat. Es ist klar, dass es aktuell wichtigere Belange zu klären gibt als die nicht passenden Jeans. Keine Sorge Muttis, da passt ihr früh genug wieder rein und das ganz ohne schlechte Laune und nervliche Erschöpfung!

Interessant ist auch, dass es Frauen die Stillen etwas einfacher haben auf dem Weg zurück zur Normalfigur! Das Stillen erfordert einen Mehrbedarf von 530 Kalorien, wodurch schätzungsweise ein Kilo im Monat ganz von alleine verschwindet.

Sport? Ja! Aber bitte nicht übertreiben!

Young mother exercises in a autumn park. Wears gray sport shoes, pushes a pram, close up, back viewSport ist, selbstverständlich nachdem man sich vom ersten Schock der Geburt erholen konnte und der Tagesablauf etwas eingependelter, routinierter verläuft, das Pflichtprogramm aller abnehmwilligen Mütter. Dabei gilt jedoch, dass Hochleistungssport vermieden wird- ein lockerer Einstieg ist hier gefordert, denn nach der Schwangerschaft fängt man auf der sportlichen Ebene meist wieder ganz klein an. Mit dem Kind durch den Park um den Stoffwechsel anzukurbeln oder auch Walken mit dem Baby im Kinderwagen sind lockere Programme um Sport in den Alltag mit Baby zu integrieren. Auch moderate Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen sind geeignet. Allgemein gilt: Am Anfang sollte man auf Sportarten, die die Herzfrequenz nicht über 140 hinaus schießen lassen, zurückgreifen.

Die Schwangerschaft als Chance

Für viele Frauen, die vor der Schwangerschaft einen ungesunden Lebensstil, geprägt durch schlechtes Essen, unzureichende Bewegung und vielleicht sogar Alkohol und Tabak, gelebt haben, erweist sich die Schwangerschaft und die anschließende Phase der Rückbildung sogar als echte Chance, denn hier ist man praktisch gezwungen sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sollten an die Stelle von Weizen, fettem Fleisch und natürlich Süßigkeiten treten.

Wichtig sind die folgenden Ernährungsregeln um bereits im ersten Jahr nach der Entbindung effektiv Gewicht abzubauen:

  • Regelmäßig essen- und zwar das Richtige! Dazu gehört vor allem viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und wenig zuckerversetze Lebensmittel. Die Regelmäßigkeit in der Nahrungsaufnahme beugt Heißhungerattacken und wilden Gelüsten vor.
  • Den Kalorienbedarf anpassen: wird gestillt, darf auch etwas mehr gegessen werden, wird Brei gefüttert oder mit Fläschchen ernährt, kann man sich die Zusatzkalorien sparen.
  • Auf die Getränke achten: viele Frauen ernähren sich gesund und nehmen dennoch nicht ab, was an den versteckten Kalorien in Getränken liegt. Der Latte Macchiato zum Vollkornbrot mit Frischkäse schraubt die Kalorienbilanz beispielsweise bereits um 250 Punkte nach oben. Dies kann man leicht abändern!
  • Alternativen schaffen: Statt fertigem Erdbeerjoghurt aus dem Plastikbecher lieber frisch anrühren- da hat man den Zuckeranteil selbst in der Hand! Statt „Fitnessbrot“ oder „Weltmeisterstulle“ zu Pumpernickeln und gesundem Vollkornbrot greifen- hier gilt auf die Inhaltsangabe zu achten, denn so manchem Brot wird doch tatsächlich Zucker und andere gruselige Bestandteile zugefügt.
  • Einen Überblick verschaffen: Gerade zu Beginn der Gewichtsreduktion kann es hilfreich sein, alles, was man im Laufe des Tages verzehrt, aufzuschreiben. Hier werden versteckte Kalorien auffällig und man behält den Überblick über die Gesamtzufuhr an Kalorien.

Das Baby joggt heute mit!

Eine ideale Lösung für Sport nach der Rückbildung sind Möglichkeiten, die man mit Baby wahrnehmen kann. Dies sorgt für Nähe zwischen Mutter und Kind und verringert auch noch die Zeiten, in welchen das Kind von Großeltern, anderen Verwandten oder Freunden betreut werden muss.

Das sogenannte „Kangatraining“ ist hier beispielsweise eine optimale Lösung. Die Trainingsmethode findet Anlehnung an das Umhertragen der Kängurus- das Baby sitzt in einer Tragehilfe um die Brust geschnallt und schunkelt mit den Bewegungen der Mutter mit. Die Vorteile: Du bist deinem Baby ganz nah und das Schaukeln und Wippen sorgt zusätzlich dafür, dass kleine Schreihälse sich beruhigen. Außerdem erhöht das zusätzliche Gewicht den Fitness-Effekt! Das Kangatraining kann man ganz locker zu Hause durchführen: flotte Musik anmachen, Baby festschnallen und los geht’s!

Auch „Buggyfitness“ ist eine effektive Methode um das Kind in das alltägliche Sportprogramm einzubeziehen. Der Spaziergang wird ganz einfach mit Walken, Joggen und Ganzkörperübungen verbunden- dies spart Zeit und das Kind kann außerdem friedlich im Buggy an der frischen Luft schlafen. Das Buggyfit-Training kann jede Mami eigenständig oder in der Gruppe durchführen, außerdem spart es Zeit und Nerven. Hier gibt’s mehr Informationen zum Thema Buggyfitness. Das Modell Buggyfitness ist außerdem für jede Mutter geeignet, denn man kann sich ein ganz individuelles Programm erstellen, welches perfekt mit der eigenen Kondition und Beweglichkeit harmoniert.

Auch gibt es heute spezielle Fitnesskurse, die gezielte Übungen mit Baby anbieten. Auch young mother does physical yoga exercises together with her baby boyYogaeinheiten können bestens mit Kind absolviert werde, da bereits kleinere Übungen sowohl Mutter als auch Kind gut tun- so wird beim Yoga beispielsweise auch das Wahrnehmungsvermögen des Kindes geschult, genauso wie Köper- und Nackenmuskulatur. Zusätzlich steigert Yoga das Wohlbefinden des Babys und vermittelt ihm das Gefühl von Geborgenheit!

Entspannung, sanfte, das Gewebe schonende Rückbildung und Zeit mit dem Kind statt Krieg gegen die Kilos, hungern und schlechte Laune- so lautet die einfache Erfolgsformel für eine lockere Rückkehr zum alten Wohlbefinden und einem gesunden, fitten Körper! Ob man fit und gesund ist, misst sich übrigens nicht an der Konfektionsgröße.

 


 

fragezeichenWie seid ihr die überflüssigen Mama-Kilos wieder losgeworden? Habt ihr Tipps aus dem Ernährung- und Fitnessbereich, die ihr für unabdingbar haltet? Habt ihr vielleicht Sportkonzepte, die das Baby aktiv mit einbeziehen, bereits ausprobiert und könnt exklusive Einblicke in Ablauf und Funktionalität gewähren?

Das HOBEA-Germany Team wünscht viel Spaß beim Sport mit Baby und hofft, dass ihr bald euer Wunschgewicht zurückerlangt habt- ganz ohne Hungern und Stress.