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Die Qual der Namenswahl – Schöne Baby Vornamen finden

 Wie finde ich den richtigen Kindernamen?

Namen für das Baby finden

Den richtigen Vornamen für sein Kind zu finden ist in vielen Fällen gar nicht so einfach – Wer noch keine Ahnung hat, welcher Name es werden soll, findet hier Tipps für die Entscheidungs- und Namensfindung.

„Und – Wie soll dein Baby heißen?“ ist so ziemlich die erste Frage, nachdem geklärt ist ob das Baby, was da im Bäuchlein wächst, Junge oder Mädchen wird. Keine einfache Frage auf die es eine leichte Antwort gäbe- gerade in Anbetracht der Tatsache, dass sowohl Kind als auch Eltern ein Leben lang mit der Wahl leben müssen. Außerdem macht die enorme, fast unüberschaubare Vielfalt im Bereich der Vornamen die ganze Sache nicht gerade einfacher. Vornamen finden sich grundlegend überall: In Zeitschriften, in Büchern, in Filmen und Serien, im Internet, im eigenen realen Umfeld usw.

Lest hier einige Tipps, wie man dennoch einen passenden Baby Vornamen findet und welche Fragen man sich für diese wichtige Entscheidung bereits vorab beantworten sollte.

Checkliste für die Namensfindung

Zunächst einmal sollten sich die werdenden Eltern, einige grundlegende Fragen vorab beantworten, die die Auswahl des geeigneten Vornamens bereits von Grund auf eingrenzen.

1. Internationaler oder nationaler Name?

Zunächst sollte man sich die Frage beantworten, ob man einen klassischen (deutschen) Namen für das Kind wählen möchte oder einen Vornamen präferiert, der auf der ganzen Welt bekannt ist und verwendet wird. Letzteres macht beispielsweise gerade dann Sinn, wenn die Eltern von unterschiedlicher Nationalität sind. Hier kann man sich auch überlegen, wenn Papa beispielsweise russischer Herkunft und Mama deutscher Abstammung ist, für welche Region man sich entscheidet- denn mit dieser Entscheidung sind verschiedene Vornamen verknüpft. Hier sollte man aber darauf achten, dass der gewählte Name auch in dem jeweiligen Kulturkreis, in welchem das Kind aufwächst, gut ausgesprochen bzw. verstanden werden kann.

2. Wie viele kleine Leon’s & Co. gibt es denn schon?

Für Paare, denen Individualität und Einzigartigkeit besonders wichtig ist, ist eine Namenswahl von einer Rankingliste sicherlich nicht die richtige Entscheidung, denn man kann sicher sein, dass diesen Namen auch noch viele andere Kinder tragen werden. Hier kann es natürlich passieren, dass bei IKEA drei verschiedene Mias, Emmas oder Jungs mit dem Namen Ben, Luca, Elias & Co. bitte aus dem Bällchen-Paradies abgeholt werden Baby Namensfindungmöchten. Wem dieser Aspekt bei der Namenswahl aber eher von untergeordneter Wichtigkeit ist, der kann sich gerne auf den zahlreichen Vornamenslisten umsehen. Gerade jene, die einen einmaligen, seltenen Namen anstreben, gibt es die Möglichkeit, einen Namen aus Teilen der Namen von Eltern und Großeltern zu finden. Eine derartige Kombination ist natürlich nicht einfach aber mit ein bisschen Einfallsreichtum und Kreativität durchaus möglich.

3. Passt es der Vorname zum Nachnamen?

Große Vorsicht ist geboten bei der Anpassung des Vornamens auf den Nachnamen. Reiner Zufall, Anna Bolika, Johannes Kraut, Axel Schweiß oder Ernst Haft mögen ja auf den ersten Blick lustig und kreativ erscheinen, werden dem Kind aber stets eine Qual sein- in der Schule umgeben von pubertierenden jungen Menschen, die sowas als gefundenes Fressen betrachten oder auch nachher im Job, wenn sich der Arbeitgeber bei der Namensangabe „Axel Haar“ veräppelt fühlt. Natürlich müssen es nicht solche extremen Fälle sein, aber man sollte immer darauf achten, dass der Vorname zum Nachname passt. Mittlerweile gibt es auch spezielle Babynamen-Generatoren im Internet, die Vornamen exakt auf die phonetische Zusammensetzung des Nachnamens anpassen. Wir haben den Test selbst durchgeführt und können bestätigen, dass dabei auch wohlklingende und seltene Namen heraus kommen. ;)

4. Moderner Name vs. Klassischer Name

Wichtig ist auch, dass man sich vorab dazu entscheidet, ob man einen modernen, Trendnamen fürs Kind wählt oder eher einen ganz klassischen, den es bereits seit langer Zeit gibt. Oft wird auch der Vorname des (Ur-) Opas oder der Uroma gewählt oder ähnlich klingende Namen rausgesucht. Auch hier ist das Zusammenpassen mit dem Nachnamen ein wichtiges Kriterium, denn wer sein Kind beispielsweise „Conner-Jethro“ nennt, als Nachname aber ein althergebrachtes „Müller“ hat, sollte beachten, dass dies wenig harmoniert.

5. Was bedeutet der Kindername eigentlich?

Auch lohnt es sich immer, den Namen zuvor einmal zu „googlen“ oder auf einem anderen Weg nach der dahinterstehenden Namensbedeutung zu forschen. Hier gibt es sehr interessante Beispiele, denn beispielsweise der so ganz nett klingende Name „Dolores“ stammt aus der lateinischen Sprache und bedeutet so viel wie Schmerz. Auch der Name Claudia, der von dem römischen Beiname „Claudus“ abgeleitet wurde, bedeutet beispielsweise hinkend oder auch „die Hinkende“, was auch nicht unbedingt positiv ist. Hingegen haben die Namen Cordula mit der Bedeutung „starkes Herz“ (Herkunft Lateinisch), André (Herkunft Französisch) mit der Bedeutung „der Tapfere“, Luisa (Spanisch) mit der Bedeutung „berühmte Kämpferin“ sehr positive und mutige Eigenschaften .

Wichtig: Nicht zerreden lassen

Wenn man sich endlich mit dem Partner auf einen Namen für den kleinen Nachwuchs geeinigt hat, kann es durchaus passieren, dass dieser, sobald man ihn in geselliger Runde preisgibt, zerredet wird. So manch eine unsensible Person wird sich sein Missfallen sicherlich nicht verkneifen können- dabei sollte die Meinung diverser Menschen im Umfeld vollkommen egal sein. Solange der Name nicht tatsächlich total daneben oder gar verboten ist, ist es die alleinige Entscheidung der Eltern, wie sie ihr Kind nennen. Man kann es bei solchen Wahlen keinem Recht machen und sollte sich dementsprechend nicht von anderen Meinungen runterziehen und verunsichern lassen. Denn jeder hat eine eigene Meinung, die kann dann natürlich positiv zur Namenswahl; als auch negativ ausfallen.

Im Idealfall behält man den Namen des Kindes bis zur Geburt einfach für sich. Wenn man sich nicht für diesen Ausweg entscheidet, sollte man Kommentare besser nicht zu ernst nehmen.

Der Zweitname

Eine Möglichkeit, dem Kind die Chance zu bieten, sich von einem ungeliebten Namen weitestgehend zu lösen ist die Vergabe eines Zweitnamens. Dieser dient außerdem dazu das Kind von anderen Menschen, die eventuell sowohl den gleichen Nach- als auch Vornamen tragen, zu trennen oder wird oftmals für Außenstehende bei neutralen Vornamen benötigt, um das Geschlecht festzustellen. Hier kann man auch an geliebte Mitmenschen aus der Familie denken und seinem Einfallsreichtum freien Lauf lassen. Vielleicht findet sich im familiären Stammbaum ein besonders wohlklingender und interessanter Name um dem Kind ein Stück Familiengeschichte mit auf seinen Weg zu geben. Auch die Namen der besten Freundin oder des besten Freundes, der Hebamme oder des Lieblingssportlers kommen hier in Frage. Im Idealfall harmonieren die beiden Vornamen mit dem Nachnamen. Falls einem kein passender, gut klingender Zweitname einfällt, kann man auf diesen selbstverständlich auch verzichten- der Zweitname ist kein Muss.

Unisex-Namen

Auch ist interessant, dass sich Vornamen, die für beide Geschlechter geeignet sind, zunehmender Beliebtheit erfreuen. Früher waren geschlechtsneutrale Namen nur in Kombination mit einem eindeutig zu dem Geschlecht passenden Zweitnamen erlaubt- dafür gab es aber keine gesetzliche Grundlage. Zu den geschlechtsneutralen Vornamen zählen beispielsweise Kim, Charlie, Helge, Jona, Kay, Robin, Sascha und viele mehr. Hier muss man sich dann aber auch darauf einstellen, dass eventuell ein Schwergewichtsboxer den gleichen Namen trägt, wie die kleine Tochter. 😉

Einige Eltern lassen sich auch komplett überraschen, welches Geschlecht es wird und suchen sich dann einen Unisex Vornamen aus, der für Jungen und Mädchen in Frage kommt.

Kindernamen – Was ist erlaubt?

Schwanger verbotenEs gibt, sogar im deutschsprachigen Raum, mehr als skurrile Vornamen, die bereits zugelassen wurden. Darunter Beispielsweise Mercedes, Dior, November, Prestige oder Fanta. Der Vorname Pepsi-Cola wurde abgelehnt- dafür wurde der Name Pepsi-Carola zugelassen. Fraglich ob ein Mensch, der den Namen eines Getränks trägt, unbeschadet durch die Schulzeit kommt. Ortsnamen sind in Deutschland beispielsweise untersagt, so wie auch einige, klare Einzelfälle, wie Satan oder Puhbär- und ja auch solche unpassenden, dem Kind der Lächerlichkeit preisgebenden Namensvorschläge wurden tatsächlich von Eltern eingereicht aber glücklicherweise von den jeweiligen Beamten abgelehnt.


Die beliebtesten Babynamen 2018

Wir haben für euch die Baby Namentrends 2018 zusammengestellt. Von bekannten Namen bis zu modernen Babynamen ist hier alles dabei.

Top 15 Trend Vornamen 2018

Auf den ersten drei Plätzen sind folgende Namen:

Platz 1: CLEA
Platz 2: GRETA
Platz 3: ARES

Es folgen die Namen Lian, Lenia & Co. auf Platz 4-15.

Platz 4: LIAN
Platz 5: LENIA
Platz 6: ANTON
Platz 7: KIANA
Platz 8: SILAS
Platz 9: NOOMI
Platz 10: JAKOB
Platz 11: LEANO
Platz 12: JONTE
Platz 13: YANNIK
Platz 14: NORA
Platz 15: JANIS

Ob sie tatsächlich die beliebtesten Baby Vornamen 2018 werden, lassen wir mal dahingestellt. ;) Das sehen wir dann im kommenden Jahr!


fragezeichenWie habt ihr euch bei dieser schwierigen Entscheidung weiter geholfen? Wie seid ihr mit Kommentaren von Familienangehörigen und anderen Menschen aus dem privaten Umfeld umgegangen? Welche Aspekte waren euch bei der Namenswahl besonders wichtig, welche habt ihr eher als nebensächlich erachtet?

Das HOBEA-Germany Team wünscht euch viel Erfolg und Freude bei der Namensfindung! Wir sind uns sicher, egal für welchen Namen ihr euch entscheidet, er wird perfekt zu eurem Baby passen und super klingen! 😍

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